NY2/3

Freitag, 2:45 a.m. aufstehen. Kein Spaß, aber notwendig um kurz zu telefonieren, ins Bad zu gehen und sich für den Aufbruch nach NY fertig zu machen.

Leider kam der Bus nicht pünktlich und der Prof. der anderen Klasse (Dr. Z., mein erster Prof hier) musste nachdem alle anwesend waren noch sein Auto parken, was nochmal 10min kostete, die noch schlafend hätte verbringen können.

Aber gut. Gegen 9 a.m. waren wir in NY und haben uns bei Standard & Poors erst mal nen Starbucks Coffee geholt. Der Vortrag dort war dann auch sehr spannend, da er sich um die Finanzkrise, die Rolle der Rating Agenturen und auch China drehte.

Von dort nahmen wir dann ein paar Taxis um zum New York Mercantile Exchange zu gelangen, wo wir eine Führung bekommen haben und uns auch ein wenig den (mittlerweile stark eingeschränkten) Parketthandel angesehen haben. (Dort wird Öl, Metal, etc. gehandelt.) Wirklich lustig zu sehen, wie die Sache läuft. 

Danach sind wir wieder mit dem Taxi in den Financial District gefahren und haben dort gegessen (Sushi, auch diesmal wieder sehr gut und sehr günstig!) bevor wir noch eine Führung in der Federal Reserve Bank of NY bekommen haben. Der interessanteste Teil dabei war, dass wir den Gold Vault durften, wo Goldbarren im Wert von ca. 200 Milliarden Dollar lagern. Einfach eine lächerliche Summe! 

Danach hatten wir noch ca. 3,5 Stunden zur freien Verfügung, die ich anfangs wieder bei Century 21st verbracht habe, wo ich mich aber - obwohl ich tolle, stark reduzierte aber trotzdem noch teure Schuhe gefunden habe - nicht dazu durchringen konnte, diese zu kaufen. im Anschluss habe ich mich in ein Cafe gesetzt und die Leute beobachtet.

Zurück am Bus mussten wir dann noch auf drei Leute warten, die sich ca. 30 min verspäteten, da sie mit dem Taxi im Verkehr feststeckten. Als wir dann endlich fahren konnten, brauchten wir aber mit dem Bus auch ca. eine Stunde um nicht mal 10 Blocks weit zu kommen. Diese Stadt ist verrückt. Aber mittlerweile kann ich mir sogar schon vorstellen, eine gewisse Zeit dort zu leben oder zu arbeiten. (das hat sich seit meinem ersten Besuch stark geändert).

Gegen ein Uhr nachts waren wir schließlich wieder zurück in Tenley.

 Gestern bin ich dann gegen halb elf aufgestanden, habe telefoniert und mir Brunch in der Cafeteria genehmigt. Den Tag habe ich dann sehr erfolgreich mit procrastination verbracht (Basketball, emails schreiben) anstatt Research für mein paper zu betreiben. Und Abends sind wir noch zu einer Houseparty am Hill gegangen, die sich wirklich als extrem amüsant erwiesen hat.

Und heute werde ich mich auch noch nicht allzu schnell zum paper schreiben durchringen können, da wir erst noch Baketbal spielen und Essen werden. Und dann sehen wir weiter...

5.10.08 22:10

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Susanne (7.10.08 17:08)
Hilfe, kannst Du nur noch Denglisch??? Die Deutschlehrerin ist entsetzt!!!!


sebastian (11.10.08 20:12)
Wieso denglisch? Hier geht es ja noch ... richtige Probleme habe ich nur beim telefonieren, wenn mir manche Wörter im Deutschen nicht mehr einfallen!

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