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Die Woche

Ja, da ist es schon wieder mal ein Wochenrückblick geworden, keine Ahnung, ob sich das noch ändert....

Der Dienstag dieser Woche fing für mich wieder mal ganz gut an, da wir unsere ersten beiden Interview Papers zurückbekommen haben und man sich bei zweimal voller Punktzahl nicht beklagen kann. Wir hatten den Tag über dann Unterricht, am Abend u.a. unsere letzte China-Class, da fehlt nun nur mehr das Paper dazu. Mittags habe ich meinen Rückflug umgebucht, werde nun schon Mitte Dez. zurückkehren. (v.a. um vor Weihnachten noch ein paar Tage mit Jule zu verbringen).

Am Mittwoch war wieder Internship angesagt und es stellte sich leider heraus, dass meine Fragen, die ich an die andere Firma hatte noch nicht geklärt werden können, da die leider selbst keine Ahnung haben, was sie wollen. Aber ich habe zusätzlich noch eine andere Aufgabe bekommen, die auch sehr interessant ist aber in der kurzen Zeit keinesfalls zu bewältigen.

An diesem Abend habe ich mich dann meinem dritten Intership Paper gewidmet, das ja das Interview umfasst, dass ich mit meinem Boss geführt habe. (Und danach habe ich den zweiten Anlauf unternommen, eine Kamera zu bestellen).

Eben jenes Paper hat sich Benno (mein Supervisor) am Donnerstag sogar durchgelesen und sich Zeit für ein paar Tips genommen, was ich bemerkenswert fand, gegeben der Tatsache, dass er ziemlich viel zu tun hat. Im Büro war es eher ruhig, am Abend konnte ich allerdings dann noch ein paar Infos bekommen, auf die ich gewartet hatte und bin somit leider nicht so früh aus der Arbeit weggekommen (fünf?!) wie ich gerne gewollt hätte.

Dementsprechend bin ich dann sofort in Richtung Capitol Hill gefahren, da wir alle (mal wieder) bei Ariana eingeladen waren (diesmal zu einem verfrühten Thanksgiving-Essen, da wir das ja nicht gemeinsam feiern werden) War wirklich super, aber wir haben auch realisiert, dass wir uns noch drei Wochen hier sehen werden, da Chase und ich in China und über Thanksgiving bei ihm sind. In dieser Beziehung ist es wirklich erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht.

Und nicht zu vergessen: am Donnerstag wurde ich in der Arbeit von dem Foto-Versand angerufen und es wurde mir mitgeteilt, dass sie die Order stornieren müssen, weil sie keine ausländischen Kreditkarten akzeptieren.... Für was brauche ich dann ne Kreditkarte? Grrrr. Also: für de Verzögerung in Sachen Foto bin ich nur zum Teil verantwortlich! Sorry!

Und gestern war dann also Thanksgiving. In der Arbeit gab es Süßes und ansonsten auch für mich gute Nachrichten, so dass ich weiter an beiden Projekten arbeiten konnte. Ich bin diesmal schon früh gegangen, aber leider nicht früher als normal nach Hause gekommen, da mich der Shuttlefahrer (neu) bei seiner ersten Tour nicht mitgenommen hat und ich ne halbe Stunde warten musste. In der Metro bin ich bei der Heimfahrt schon auf Piraten, Coladosen und anderes Gesindel gestoßen und habe mich mit Chase, Ariana, Carolyn, Andi, Anna und Brian in der Cafete zum Abendessen getroffen. Danach ein wenig vorglühen und wir 8nun eine andere Zusammenstellung von Leuten, da Chase etc ja erst 20 sind und nirgends reinkommen) haben uns am Dupont Circle ins Gewühl gestürzt. Wir sind nach Georgetown (eines der Partyviertel) gelaufen und haben uns dort ein wenig durch das unglaublich Gewühl gedrückt und 6 Tequila shots für 42 Dollar gekippt (also nicht jeder, sondern wir zusammen) Bin dann gegen 3:30 a.m. mit Jonathan mit nem Taxi heimgefahren. War insgesamt mal eine Erfahrung wert Halloween in den USA mitgemacht zu haben, aber ich mag es nur wenig mehr als Fasching in Deutschland.

Heute war ich nach dem brunchen nachmittags mit Brian in der Sonne gesessen und wir haben mit guter Musik einen super Tag verbracht (Led Zep, Oasis, Pearl Jam, Temple of the Dog, ...) Gegen Abend habe ich mir nun eine warme Jacke besorgt, da es mittlerweile schon ordentlich frisch sein kann, auch wenn das gerad heute nicht der Fall war. Und natürlich muss ich natürlich für China gerüstet sein! MIt Jonathan und Brian war ich letztlich noch beim Sushi essen und nun arbeite ich ein wenig für die Uni, muss bis Dienstag morgen noch mein China Paper schreiben. (Das Interview Paper muss ich nur noch abschicken) Und lesen. (wie konnte ich das vergessen???)

 

1 Kommentar 2.11.08 03:09, kommentieren

China!

So.

Mal wieder kein Eintrag zu dieser Woche, und der kommt an dieser Stelle auch nicht, da es halb zölf ist und ich in acht Stunden hier vom Campus in Richtung Flughafen aufbrachen werde......nach China!

Ich hoffe, dass ich zumindest Zeit finden werde, wenigstens die Ereignisse dieser (Wahl-)Woche in den USA zusammenzufassen. Für die Zeit meines China-Aufenthalts werde ich aber denke ich - außer, falls ich wieder Erwarten viel zu viel Freizeit haben sollte, was ich mir bei unserem Terminplan nicht vorstellen kann - keinen Blog schreiben. (ich weiß auch nicht, wie das dort mit dem Internet-Zugang aussieht, bzw. mit den gesperrten Seiten)

Jedoch möchte ich in diesem Zusammenhang auf einen weiteren Blog verweisen, den eine Begleitperson von uns schreibt. Ist natürlich in Englisch und gibt nur die Gesamtereignisse etc. wieder, aber immerhin  wisst ihr dann, wo ich gerade bin und was ich mache....:

http://washingtonsemesterprogram.blogspot.com/search/label/IB 

In diesem Zug auch: Viele Glückwünsche an Martin, Andi und Regi (ich habe von ner Beatles-Party gehört?!), da ihr Geburtstag habt, während ich weg bin.

Ich werde am 23.11. wieder von China in die USA zurückkehren und dann noch eine Woche (es ist dann Thanksgiving!) bei Chase in Norwich verbringen, wo ich dann wahrscheinlich wieder eher erreichbar sein werde. 

Bye folks!

 

8.11.08 05:34, kommentieren

Election Week

Hmmmm, wo fange ich mit meinem Bericht dieser Woche an? Ist teilweise schon schwierig, sich noch daran zu erinnern, was am Sonntag los war…. *g* Also: Am Sonntag war ich auf jeden Fall sehr erfolgreich in Sachen „Zeit vertrödeln“ unterwegs, da ich zwar schon am Samstag Abend mein drittes internship assignment an unseren Professor geschickt habe, aber noch das China Paper ausstand, das wir am Dienstag Morgen um 9:00 Uhr eingereicht haben mussten. Dachte zwar am Sonntag, dass ich das noch an diesem Tag erledigen könnte, habe mich dann aber erst selbst mit anderen Dingen beschäftigt (aufräumen, Musik hören, Mails&hellip und abends dann erst mal lange mit Jule telefoniert, um dann (ich glaube es war ungefähr gegen 1:00 Nachts) mit dem Paper zu beginnen und 1,5 (von insgesamt 5) Seiten zu schreiben und um 4 ins Bett zu gehen. Der Clou an der Sache: ich musste das Paper zwar erst am Dienstag abgeben, hatte aber am Montag Abend einen Termin mit dem Tenley Writing Center vereinbart, da ich für eine Sitzung dort (die gehen schriftliche Arbeiten mit der jeweiligen Person durch und machen Verbesserungsvorschläge) extra credits bekomme. Und Montags hatten wir am Vormittag ein Seminar, danach einen Guestspeaker und schließlich noch eine Info-Session zum China-Trip. D.h. ich habe einen Großteil meines Papers (4 Seiten) unter Zeitdruck geschrieben, um im Writing Center etwas vorweisen zu können. Diese Sache war dann auch sehr hilfreich, mein Paper war gar nicht so schlecht und ich habe auch ein paar wirklich gute Tipps bekommen. Danach habe ich die Arbeit noch mit einem Schluss versehen, ein Quellenverzeichnis eingefügt und das ganze kurz vor 12 noch ausgedruckt. Gut. Damit begann dann noch ein amüsanter Teil des Abends, da wir bei Carolyn „eingeladen“ waren, ein paar Drinks mitzubringen. Chase (der sein Paper noch nicht fertig hatte) hat auch kräftig mitgemacht und wir hatten noch nen super Abend, bei dem der Whiskey und das Bier für mich ganz schön reingehauen haben (wohl wegen des Stress und wenig Essen). Auf jeden Fall: als ich Diensta Morgen aufgestanden bin, um nach 5 Stunden Schlaf schnell um (8:30 Uhr mein Paper einzureichen, habe ich immer noch geschwankt und bin noch für ne Stunde ins Bett gegangen, bevor sich die Klasse nochmal getroffen hat um einen Doku über China zu sehen. Der weitere Tag bestand dann aus Vorbereitungen für China und – es war ja Wahltag in den USA – Vorfreude auf den Abend. Wir haben uns zuerst zum Hauptcampus aufgemacht um dort die Wahl mitzuverfolgen (Claus Kleber hat direkt von dort übertragen!) gegen 10 hat dann Ariana gefragt, ob ich mitkommen will um zu versuchen, bei der Wahlparty der Demokraten im Mayflower-Hotel vorbeizuschauen (wir hatten die Hoffnung, dort mit ihrem Presseausweis reinzukommen). Irgendwie war ich für ein „kleines Abenteuer“ dankbar und wir sind zurück nach Tenley, haben uns in Schale geworfen und sind nach downtown gefahren. Die Sache mit dem Presseausweis hat zwar dann leider nicht funktioniert, aber wir haben zwei Armbänder gefunden und sind letztlich doch in den Saal reingekommen, gerade in dem Moment, als klar war, dass Obama die Wahl für sich entschieden hat. Ein unbeschreibliches Gefühl, der Saal hat gekocht. Und Amerika ist dem Traum von Dr. Martin Luther King wieder ein Stück näher gekommen! Wir haben uns dann noch die Reden von McCain und Obama angehört und sind dann vor das Weiße Haus gegangen, wo schon eine große Masse an Leuten gefeiert hat (Goodbye Bush!). Auf den Strassen war die Hölle los, die Leute haben gefeiert und wir sind ziemlich weit gelaufen, bis wir ein freies Taxi gefunden haben. Wirklich ein denkwürdiger Tag, an dem tatsächlich Geschichte geschrieben wurde. Ich war (seit langer Zeit zum ersten Mal) direkt stolz auf die USA! Den Mittwoch Vormittag habe ich damit verbracht, einige Formalitäten zu regeln und bin gegen 11 zum Weißen Haus aufgebrochen, wo unser Prof. eine Tour gebucht hatte. Sehr interessant! Wieder in den dorms habe ich mich um meine Wäsche gekümmert und weitere Vorbereitungen getroffen, bevor am Abend wacky Wednesday angesagt war. Lustig! Donnerstag hatte ich wieder Internship und hatte wirklich viel zu tun, weil endlich die nötige Inventur für meine Zwecke fertig war, aber nicht alle für mich nötigen Infos verzeichnet waren und ich deshalb selbst im Warehouse gesucht und gezählt habe. Abends dann Packen (auch nen kleinen Koffer für Norwich vorbereiten, den mir Andi mitbringen wird, wenn er dorthin kommt) und ins Bett. Am Freitag, 07.11. habe ich mich in der Arbeit nun wirklich vor lauter Arbeit überschlagen können, hatte nen Conference Call und habe letztlich das System für einen Kunden implementiert. Immerhin. Für einen weiteren habe ich die Infos noch hier auf meinem Privat-Laptop, falls mir mal irgendwann langweilig ist…. Abends sind wir zum Pizzaessen gegangen, ich habe fertig gepackt und bin ins Bett, da heute der Wecker um 6:30 geklingelt hat. Gegen 8:15 sind wir von Tenley in Richtung Flughafen aufgebrochen, haben nach dem Check-in und der Sicherheiteskontrolle noch was gegessen und sind nun (seit 12:26 Uhr) auf dem Weg nach Peking. Ich bin sehr gespannt, was wir dort erleben werden und freue mich auf weitere 9 Stunden Flug (3,5 habe ich hinter mir).

1 Kommentar 10.11.08 14:25, kommentieren

Peking Tag 1

Nun also aus Peking, habe gerade noch Zeit. Gehe aber sicher gleich ins Bett da mir die Augen zufallen. Nur ne kurze Beschreibung des Tages:

- 6 Uhr aufstehen, 7 Frühstück

-7.30 Aufbruch zur Yanjing Brauerei, Besichtigung und kleine Bierprobe, danach Großeinkauf von Snacks und Wasser.

- Mittagessen: scharfes Essen

- Platz des himmlischen Friedens und Verbotene Stadt.

- Abendessen, 7 Uhr Beijing Opera, anstrengend für meine Ohren

- 9.30 Uhr: müde, bald ins Bett!

Insgesamt: anders als erwartet, aber durchaus sehr wusselig hier! Man weiß nie, was einen als nächstes erwartet.

 

1 Kommentar 10.11.08 14:31, kommentieren

Peking Tag 2 + 3

Vorgestern standen für uns zwei Vorlesungen an der Peking University statt. Eine am Vormittag, eine am Nachmittag. Dazwischen wurden wir am Campus herumgeführt, der sogar einen (ziemlich großen) Park mit See einschließt. Angeblich die beste Uni in China.Mittagessen war lecker, auch wenn ich ein wenig zu viel gegessen haben.

Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg zum Silk Market gemacht, wo man über fake-Produkte gnadenlos feilschen kann (wenn man den will) War nicht mein Ding, dauernd irgendetwas (von Hemden bis zu Kinderspielzeug) unter die Nase gehalten zu bekommen....

Der gestrige Mittwoch fing anders an als geplant, weil unser Besuch bei Wal-Mart China abgesagt wurde und wir somit erst bei eyou waren, so was wie der chinesischen Version von Facebook. Sehr interessant, tolles Büro und ziemlich lockere Atmosphäre.

Am Nachmittag stand dann der Sommer Palast des Kaisers auf dem Programm, der wirklich beeindruckend war. Ein riesiges Areal mit einem See, warscheinlich an die 100 Gebäude und natürlich auch einer riesiges Zahl von Besuchern.

Auf dem Weg zurück haben wir zum ersten Mal so richtig den Verkehr hier zu spüren bekommen, so das wir richtig hinter den Plan zurückgefallen sind. Aber obwohl unser Tourguide Andrew uns 15 Minuten gegeben hat um uns für das Karaoke herzurichten, meinten manche meiner KOmmilitonen, dass sie noch duschen müssen, und 10 zu spät sein können. UNd wir waren bisher noch nie pünktlich, obwohl wir das eigentlich in unserer China-Class eingetrichtert bekommen haben zu vermeiden. Grrrrr.

Das Karaoke war dann gar nicht so schlecht, da man hier für die Gruppe einen eigenen Raum hat, wo man isst, trinkt und singt. 

13.11.08 00:13, kommentieren

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