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Weekends

Wie ihr ja sicher schon bemerkt habt, kam gestern kein neuer Blogeintrag hinzu, weshalb ich heute auch ein wenig über den gestrigen Tag berichten werde.

Ich bin also am Samstag erst verhältnismäßig spät aufgestanden um dann ein paar Texte bzw. das erste Buch für mein Seminar zu beginnen. Nebenbei habe ich darauf gewartet, dass sich das Team zum Volleyball zusammenrauft, was aber leider nicht geschah. Stattdessen habe ich mich mit Max zum Basketballspielen am Hauptcampus aufgemacht, wo wir ein wenig 3 gegen 3 mit ein paar Amis gespielt haben: sehr kräfteraubend, aber ein gutes Gefühl sich so richtig verausgabt zu haben. Am Abend war ich bei Sheila und Ariana zum Abendessen eingeladen, wo ich auch Carolyn getroffen habe. Außerdem waren Eric (Sheilas Freund) sowie Alex und Joe, beide Freunde von Eric, dort. Gegen halb zwei: wieder in Tenley.

Heute haben wir uns um 12 zum Brunchen verabredet um gegen 14 Uhr im National Museum of Natural History zu sein (Eintritt for free), wo wir trotz der Menschenmassen bis ca. 18 Uhr geblieben sind. Danach sind wir ein wenig Richtung Innenstadt gelaufen und haben uns bemüht, die Starbucks-Aktien ein wenig im Wert zu steigern....

Zurück in Tenley sind wir zum Pizzaessen gegangen, wovon ich wirklich satt zurückgekommen bin. Und nun bilde ich mir ein, noch ein wenig Lesearbeit erledigen zu können. Vielleicht klappt das ja. (Falls nicht muss ich eben morgen nochmal so richtig ran, es ist ja Labourday, also frei)

1.9.08 03:36, kommentieren

Labour Day

Feiertag! So lässt es sich ganz gut leben: Donnerstag und Freitag keine Vorlesung, da das meine Internshiptage sind. Dann das Wochenende und heute Labour Day! Perfekt!

Nach ein paar Telefonaten heute nach dem Aufstehen konnte ich mich, nachdem Andi und ich uns von Wholefoods "gesundes" organisches Essen besorgt hatten, sogar dazu aufraffen, wieder einige Seiten zu lesen, so dass ich nicht mehr so schlecht im Zeitplan liege.

Zwar hat sich in Sachen Logistik-Projekt immer noch nichts getan, doch langsam merke ich den zeitlichen Druck ansteigen, was meist zu mehr Motivation führt ein wenig mehr daran zu arbeiten!

Abends ging es mit Philipp uns Andi zum Basketballspielen auf den Main Campus, wo wir uns trotz fliegenden Wechsel im Spiel gegen zwei Amis schnell verausgabt haben. Das Abendessen bestand mal wieder aus einem Subway Baguett, bisher finde ich das Zeug noch sehr lecker. Zurück auf dem Zimmer war auch Thomas wieder aus Philadelphia zurück und auch Chase kam gegen halb elf wieder von seinem Trip nach Upstate NY (nach Potsdam!!!) zurück. Ich habe noch einige Aufgaben für den China-Trip erledigt und werde mich nun nochmal der Lesearbeit widmen.  

2.9.08 05:54, kommentieren

American View on Business

Nachdem wir heute Vormittag in der Klasse eine Diskussionsrunde zum Thema Globalisierung hatten und ich bemerkte, dass ich noch darin besser werden muss, bei meinen Diskussionsbeiträgen auf den Punkt zu kommen (es ging einigermaßen, aber im Englischen ist das nicht so leicht, Übung macht hier definitiv den Meister), hatten wir am Nachmittag Michael Maibach als Gastredner zu Gast (European American Business Council).

Ich muss gestehen, dass der Mann zwar ganz gut reden kann, aber ansonsten mit seiner Meinung zu Europa und seinen Vergleichen von Europa und den USA meine Nerven ganz arg strapaziert hat. Denn für mich hat sich das ziemlich nach "das arme alte Europa bekommt nichts gebacken und alles ist in den USA besser" angehört. Jegliches Disfunktion von Märkten damit zu begründen, dass sie mehr Wettbewerb brauchen und das grundsätzlich in der "alten Welt" zu wenig Markt herrscht fand ich schon reichlich übertrieben. Aber irgendwie habe ich doch lange darauf gewartet, dass ich mal diese Seite von Amerika kennenlerne, wo man stolz darauf ist, wenn der Staat im Vergleich zu Europa / Deutschland nicht so viel für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ausgibt. Just for the record: so viel Homeless People wie hier in den USA habe ich noch in keinem anderen Land gesehen. Stellt sich die Frage, ob man darauf stolz sein sollte.

Tja, andere Länder, andere Sitten. Ich freue mich über eine soziale Marktwirtschaft!

Am Abend haben wir mal wieder ein wenig Volleyball gespielt, wobei sich am Ball gleich eine Naht aufgetrennt hat, was uns vom weiteren Spielen abhielt. Den Ball müssen wir wohl noch reklamieren.

Naja, danach eben das Übliche: Essen in der Mensa, Mails beantworten und nun wieder Lesen.

Morgen geht es Vormittags mit Kommilitonen auf eine Schnitzeljagd durch DC, um die wichtigen Einrichtungen (auch im Hinblick auf den China-Trip) kennenzulernen.

1 Kommentar 3.9.08 04:31, kommentieren

Please hold the line....

.... heute will ich noch kurz die Infos zu den Interviewpartnern durchgehen, damit ich morgen gut vorbereitet bin. deshalb meinen Tageserlebnisse erst morgen! es war heute einfach zu viel los...

 

4.9.08 06:41, kommentieren

Two Days

Tja, dann mache ich mich an den Bericht über zwei sehr intensive Tage hier in Washington DC.

Zuerst zu Mittwoch: Ich bin mit meiner Gruppe (Jonathan, Brent und Malik) von Prof. Mehta auf eine Schnitzeljagd quer durch DC geschickt worden. Jonathan, Brent und ich haben uns um neun am Campus getroffen, sind nach Downtown gefahren, haben Malik aufgegabelt und begonnen, unsere to-do-Liste abzuarbeiten. D.h. als erstes einige Stationen in Chinatown finden, zur National Gallerie und der Arthur Sackler Gallery. Weiter gings nach Farragut West, wo wir ein Indisches Restaurant auffinden mussten und auch eine Mittagspause in einem wirklich guten Schnellrestaurant gemacht haben. Weiter gings zum National Geographic Museum und noch zur Indischen Botschaft, wonach wir den Rückzug nach Tenleytown antraten. Die einzelnen Stationen mussten wir im übrigen per Kamera festhalten und bis Sonntag an den Prof schicken.

Da wir erst gegen 2:30 pm wieder am Campus waren, blieb uns nur wenig Zeit um uns umzuziehen und zum Hauptcampus zu hetzen, wo wir dem Vortrag eines ehemaligen US-Botschafters (er war in Russland, Afghanistan, Israel....) lauschen durften, der extrem gut war. Zwar sehr visionär, aber auch eher unamerikanisch. Das Thema: die außenpolitische Agenda für den nächsten amerikanischen Präsidenten. Das einzige Problem: ich war total fertig von unserem Trip zuvor, da wir ja fast 5 Stunden bei über 30 Grad in der Sonne herumgelaufen waren.

Danach sind wir (Carolyn, Ariana und ich) zu Fuß zurück nach Tenley gelaufen, da das Shuttle ewig nicht kam. Mit Ariana bin ich kurz darauf aber wieder aufgebrochen, um den Volleyball zurückzugeben, dessen Naht sich nach dieser kurzen Zeit schon aufgetrennt hat. Um einen Neuen zu besorgen sind wir anschließend mind. eine weitere Stunde durch die Gegend gelaufen um einen günstigeren, hoffentlich besseren Ball zu finden, der aber nicht ganz rund ist.... Was solls. Nach dem Essen noch kurz ein wenig Volleyball gespielt, dann die Vorbereitungen für meine Jobinterviews um nachher noch kurz den wacky Wednesday zu zelebrieren.

Damit genug von Gestern. 

Heute bin ich um 7:20 aufgestanden und habe mich eine Stunde später schon in der Metro nach Rossly befunden, von wo ich den Bus in Richtung Dulles Airport nehmen wollte. Jedoch: um 9:05 war an der Haltestelle kein Bus, der dorthin fuhr. Dieser kam erst knappe 15 min später, als ich mir gerade mit einem anderen Typen, der zum Flughafen musste, ein Taxi suchen wollte.

Letztlich bin ich an einem Park & Ride Stop ausgestiegen und bemerkt, dass es nicht möglich ist von dort aus nach Sterling zu kommen, wo sowohl Panalpina als auch DHL Global Forwarding ihren Sitz haben.

Also habe ich mir hier ein Cab gerufen und bin dann fünf Minuten vor halb elf (der vereinbarten Zeit) vor dem Eingang von Panalpina abgesetzt worden. Der Empfang dort (durch die HR-Managerin) war sehr freundlich, und nachdem ich ein Formular ausgefüllt hatte, kam auch schon der Unit Manager (der Chef der Niederlassung). Das Gespräch war sehr angenehm und unterhaltsam und nach ca. 20min hat er mich persönlich durch den Betrieb (inklusive Lager) geführt und mich einigen Bereichsverantwortlichen vorgestellt. Ich würde dort Projektarbeit bekommen, vor allem im Bereich Warehouse Management. Sehr guter Eindruck.

Dann bin ich zu DHL gegangen, nur 300 m die Straße runter. Dort wurde ich sofort zum Lunch eingeladen und in dem Thai-Restaurant trafen wir natürlich wieder auf einen Typen, den ich kurz vorher schon bei Panalpina kennengelernt hatte. Lustige Sache. (Beiden Parteien hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon gesagt, dass ich beim jeweils Anderen auch ein Interview hatte / habe). Während des Essens haben wir uns dann also über meine Aufgaben, meine Erwartungen und natürlich auch über Logistik an sich unterhalten. Dabei waren der Chef der Niederlassung (George) und eine Deutsche (Dali), die vor ca. 20 Jahren in die Staaten gekommen ist. Zurück in der Firma wurde ich auch hier kurz durch den Betrieb geführt und dann sogar wieder zu einer Bushaltestelle gebracht, von wo aus ich einen anderen Bus zurück zu einer Metrostation nehmen konnte. Also auch hier ein ganz guter Eindruck.

Allerdings sagt mir mein Gefühl, dass ich mich bei Panalpina wohler fühlen werde. Darüber schlafe ich heute nochmal und entscheide mich dann morgen.

Die guten Nachrichten habe ich dann, wieder zurück in meinem Zimmer, via Skype weitergegeben, ein wenig Ordnung in meine Unterlagen gebracht und der Coalition to Stop Gun Violence abgesagt.

Neben den üblichen Sachen (Essen, Volleyball) bin ich mit Martin und David (Germany) ein Bier trinken gegangen und habe mir die Rede von John McCain angesehen. Was soll ich sagen? Furchtbar?! Wer es gesehen hat, weiß was ich meine. 

Nun noch eine Mitteilung: über das Wochenende werde ich in New York sein (wir fahren morgen Abend mit dem Bus hin und bleiben bis Sonntag), so dass ich in dieser Zeit keinen Blog schreiben werde. Danach gibt es aber natürlich weitere Infos!

3 Kommentare 5.9.08 06:33, kommentieren

New York, New York!

Ja, heute habe ich Einiges aufzuarbeiten, da ich auch gestern nicht dazu gekommen bin von meinem Wochenende in NY zu berichten.

Aber first things first: Der Freitag hatte ja vor der Busfahrt noch andere Dinge zu bieten: Ich habe mein Praktikum bei Panalpina bestätigt und das bei DHL abgeleht. Das Gefühl war einfach um Einiges besser.... Dann habe ich ein paar Telefonate geführt und bin mit Jonathan zum Lunch in die Mensa gegangen. Weiterhin habe ich mich mit Lesematerial für die Fahrt eingedeckt (Artikel zum Thema Globalisierung und Veränderungen in der Welt) und einen etwas größeren Rucksack zu einem sehr guten Preis erstanden, den ich dann gleich für NY gepackt habe. Um 4:45 pm haben wir (Anna, Carolyn und ich ) und nach Chinatown aufgemacht, dort Chase und Ariana getroffen und waren um 6pm auf dem Weg nach New York. Der Bus war nicht sonderlich geräumig und der Fahrer ist auch recht ruckelnd gefahren (gibts sowas wie ein kaputtes Automatikgetriebe, mit dem man trotzdem noch fahren kann???), so dass ich das Lesen blieben ließ. Ca. eine Stunde, bevor wir in NY ankamen, machte sich am Horizont dann ein rötliches Glimmen bemerkbar, das ankündigte, dass wir uns langsa aber sicher nähern. Ich muss sagen, es ist schon super, wenn dann zum ersten Mal die Skyline auf der Seite des Hudson auftaucht. Die Stadt ist einfach riesig! Wir wurden auf der 7th Ave. wieder in die Freiheit entlassen und mussten von dort aus nur mehr 10 Blocks (eingentlich nicht allzu weit) zum Apartement von Anna's Paten laufen. Die Wohnung an sich war auch ein wenig größer, als ich sie mir der Beschreibung nach vorgestellt habe, neu renoviert und in einem Haus mit Portier gelegen, doch das ist noch nicht alles: (besonders dich, Nici, dürfte das interessieren) Das Haus lag auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Chelsea Hotels! (Leonard Cohen lässt grüßen: Chelsea Hotel #2)

Wir haben uns dann schnell noch beeilt ein paar Knabbersachen und Bier für den Abend zu besorgen, da der Supermarkt wirklich um 11 zugemacht hat.... pffft! Und das in NY! Auch nicht mehr das, was es mal war.... *g*

 Den nächsten Tag haben wir mit Brunch in einem nahen Cafe begonnen und sind dann zum Times Square (nur ein paar Subway-Stationen nach Norden) aufgebrochen, wo wir ein wenig umhergelaufen sind und uns am Broadway das Monthy Pythons Musical "Spamalot" angesehen haben. Sehr lustig!

Als wir aus dem Theater kamen hatte es leider begonnen stark zu regnen, was bedeutete, dass wir total durchnässt bei unserem nächsten Programmpunkt in unserer Restaurant-Tour (gute Bezeichnung, Jule) ankamen: diesmal haben wir im Südosten von Manhattan in einem ukraischen Restaurant gegessen.

Ich habe mich später von den anderen abgeseilt und bei Century 21st vorbeigeschaut, wo ich das letzte Mal tolle Schuhe gefunden, aber dann doch nicht gekauft habe. Aber diesmal hatte ich leider auch kein Glück, so dass ich mich relativ schnell wieder auf den nassen Rückweg zum Apartement gemacht habe.

Dort haben wir dann alle ein wenig ausgespannt und konnten uns letztlich doch nochmal aufraffen, bei einem Lokal zu probieren, ob die auch meine Mitreisenden (alle noch 20) reinlassen würden, was aber leider nicht der Fall war. Allerdings sind wir dadurch an einem etwas besonderen Ort gelandet, gleich gegenüber dem Lokal, in dem wir am Abend gegessen hatte: ein Restaurant / Cafe, in dem es praktisch nur Schokolade (und das natürlich in allen möglichen Varianten) gab. Der Wahnsinn! Es war super lecker, so dass wir danach ein Taxi nach Hause genommen haben.

Am Sonntag ließen wir das Frühstück gleich komplett ausfallen und hatten stattdessen in der Nähe des Central Park Lunch in einem mexikanischen Restuarant. Danach habe wir und aufgeteilt und ich habe mich ein wenig in den Park gesetzt um zu lesen. Die Eichhörnchen, die bis auf 2,5 m herangekommen sind waren (sogar verglichen mit denen in DC) riesig! Anschließend habe ich mich auf den Weg zum UN-Headquarter gemacht um dort ein Foto von der Pistole mit dem verknoteten Lauf zu machen. Ist kleiner als man denkt!

Gegen 4:15 pm haben wir uns wieder am Apartement getroffen, unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg nach Chinatown gemacht, da dort der Busstop war. Hier sah es schon etwas anders als im Chinatown in DC, ein richtiges Gewusel. Haben dann noch (ohne so richtig zu wissen, was es ist) Essen besorgt und ich muss sagen, dass ich für 3,50 $ schon lange nicht mehr so gut und ausreichend gegessen haben. Die Busfahrt war nun auch um einiges angenehmer als unsere Hinfahrt, so dass ich lesen konnte. In DC waren wir dann nach ca. 4,5 Fahrzeit und sind totmüde ins Bett gefallen.

Der Montag war dann vor allem voll mit Unterricht, aber ich habe es noch geschafft ein wenig Papierkram zu erledigen, da ich für Panalpina eine Arbeitserlaubnis brauche (die anderen Studenten brauchen das nicht, außer sie werden bezahlt, aber die Firma braucht das aus Sicherheitsgründen, da einige heikle Güter transportiert werden. Den Abend und die Nacht habe ich (Gott sei Dank ist Starbucks nicht weit) mit lesen von Artikeln verbracht um heute in den Seminaren gut vorbereitet zu sein. Schlafen: 3:15.

Heute in der Früh um 8:15 aufgestanden und in einer Mail von unserem Prof gelesen, dass die Rednerin krank ist und wir uns deshalb erst später treffen... Der zweite Redner am Nachmittag heute ist allerdings erschienen und hat einen extrem guten Vortrag über die Herausforderungen der nächsten Dekaden sowie mögliche Lösungen gehalten. Sehr interessant und spannend! Anschließend hatten wir noch ein kurzes Seminar mit Prof. Heckel, die uns auf den China-Trip vorbereitet. Die Frau redet wie ein Maschinengewehr und hat eine durchdringende Stimme! Aber ich mag sie. Wir bekamen auch einen groben Zeitplan zu all den geplanten BEsichtigungen in China und ich muss sagen, dass ich sehr beeindruckt bin. Das Programm liest sich soweit sehr gut! Dinge können sich natürlich noch ändern und manche Treffen stehen noch nicht total fest, aber wenn das so weitergeht kann man extrem gespannt sein!

Jetzt essen und dann ran an den Projektbericht!

 

 

 

1 Kommentar 10.9.08 00:09, kommentieren

...

... da hat der letzte Eintrag länger auf sich warten lassen als ich selbst gedacht habe.

Diese Projektarbeit und die ganzen Lesestücke haben wesentlich mehr Zeit beansprucht, als ich (eigentlich großzügig) dafür eingeplant habe. Die vergangenen Woche war aber auch ansonsten sehr stressig, da am Mittwoch auch zwei Seminare auf dem Plan standen und wir am Vormittag erst mal Unterricht hatte. Und dann noch bis 3 Uhr in der Früh Projektbericht, obwohl ich am Donnerstag meinen ersten Praktikumstag bei Panalpina hatte.

Diesmal habe ich einen anderen Anfahrtsweg gewählt und bin damit auch schon um Einiges näher an die Firma "herangekommen" als beim ersten Versuch. Trotzdem habe ich mir noch ein Taxi rufen müssen. Die Arbeit hat aber dann für die lange Anfahrt entlohnt. Meine kollegen sind sehr nett, mein Firmen-Email-Account war bereits eingerichtet und ich habe sofort eine richtige Arbeit bekommen und den Wareneingang im Lager am Computer erfasst. Abends bin ich dann wieder 2 Stunden lang zurückgefahren, nachdem ich noch von Paige an der Bushaltestelle abgesetzt wurde.

Freitags probierte ich dann wiederum eine andere Buslinie und siehe da: wenn ich aus dem Bus vor dem AOL Headquarters in ein Shuttle umsteige, bringt mich das direkt vor die Einfahrt zu Panalpina. Also fast perfekt. (nur fast, weil ich, um diesen Bus zu erreichen noch ne halbe Stunde eher (5:45 ) aufstehen muss. Allerdings bin ich dann auch ne halbe Stunde früher in der Arbeit. Die Arbeit vom Donnerstag habe ich noch weitergemacht, war mit Paige Mittags bei Chinesen essen und habe ihre Überreste als Abendessen mitgenommen. Da kommt richtiges Studentenfeeling auf! *g* Den Abend habe ich dann etwas ruhiger verbracht und Juliana zum ersten Mal seit meinem Abflug wieder beim skypen gesehen!

Der Projektbericht hat mich allerdings am Samstag Abend (nachdem ich ein wenig länger geschlafen habe, zum Brunchen gegangen bin, Telefoniert und Basketball gespielt habe) wieder eingeholt und mich auch bis 6 Uhr (Sonntag in der Früh) beschäftigt. Zwischenzeitlich kam mein französicher Zimmergenosse (total besoffen) ins Zimmer und hat ein wenig Lärm gemacht, so dass Chase auch irgendwann aufgewacht ist. .

Am Sonntag ging es nochmal ähnlich weiter, nachdem ich gegen halb eins aufgeweckt wurde und wir am Hauptcampus zum ersten Mal das Brunch-Angebot getestet haben. Danach wieder Bericht schreiben, Verbesserungen eingearbeitet und schließlich (gegen eins?!) abgeschickt, so dass dieses Thema nun endlich erledigt ist. Allerdings war der Tag noch nicht ganz zu Ende, denn wie könnte man ihn besser abschließen, als mit dem Lesen von ein paar Seiten in diversen Büchern?

Heute standen dann eine Lecture zum Thema Entwicklung von Wirtschaftsystemen, sowie am späteren Nachmittag ein Vortrag von Swaminathan Aiyar, einem indischen Wirtschaftskommentator auf dem Programm, den ich persönlich extrem gut fand. Wurde aber von meinen Kommilitonen teilweise anders gesehen. Gerade war ich mit Andi und Max in der Bender Arena und habe ein paar Körbe geworfen, damit ich mich mal wieder ein wenig sportlich betätige.Jetzt noch was zu Essen besorgen und dann wieder Lesen, Lesen, Lesen. Das erste Internship-Paper müssen wir Gott sei Dank schon übermorgen, sonder in zwei Wochen abgeben, das ist schon mal nicht schlecht! Vielleicht arbeite ich alles noch auf...

16.9.08 03:32, kommentieren

NEA

Heute hat der Tag, da wir zwei Termine bei Guestspeakern Downtown hatten, auch wieder ziemlich früh begonnen.

Zuerst waren wir um zehn im Central Post Office, einem riesigen, alten Gebäude, beim Chairman der National Endowment for the Arts, Dana Gioia, zu Gast. Ein sehr charismatischer Typ, dessen Aufgabe es ist, mit der Organisation das kulturelle Leben in den USA ein wenig zu gestalten und dem breiten Publikum zugänglich zu machen. Der Vortrag war sehr interessant und auch von der Vortragsweise her einer der Besten bislang. zum Mittagessen habe ich mich dann mit Ben, Klemens und Chase nach Chinatown begeben, wo wir frische Nudeln und Teigtaschen gegessen haben. NAchmittags hatten wir den zweiten Termin bei der Heritage Foundation, wo Daniella Markheim ca. 20 min. eine Vorlesung (ja, es war wirklich vorgelesen, und das in einem wahnsinnigen Tempo) zum Thema Handelsbarrieren, WTO, Doha-Runde gehalten hat. Mein Gehirn hat nach 5min abgeschaltet, denn die angebotenen Infos waren in dem Redeschwall einfach nicht greifbar. Schade, vor allem, da das der erste Vortrag einer Frau war, den wir gehört haben. Um 4 pm hatten wir außerdem noch unsere China-Class, wo ich wieder feststellen konnte, dass und Prof. Heckel uns so richtig neugierig auf China macht.

Zum Abendessen war ich mit Brian und Chase beim Pizzaessen (Deep-Dish, da werde selbst ich schon mit einer halben großen Pizza satt). Und gerade sind noch meine Vorbereitungen auf das morgige Classmates-Quiz im Gange, mit dem wir uns ein paar extra-Punkte für unsere Note holen können. (schon wieder ist es 2am, verdammt) Na dann: Gute Nacht! 

17.9.08 07:47, kommentieren

The US Capitol

Der heutige Tag sollte interessant werden: als erstes stand um 9:30 Uhr das "Meet your Classmates Quiz" auf dem Programm, wo wir Name, Heimatstadt oder College, Interessen und/ oder Majors angeben sollten. Nachem Pro. Mehta die Blätter ausgeteilt hatte, hat er den Raum verlassen und wir "alleine" unsere Bögen ausgefüllt (es ist keine richtige Klausur gewesen, aber wir bekommen ein paar extra Credits dafür, die uns evtl. später helfen). Sehr lustig, gute Gemeinschaft in der Klasse. Dann gab es noch die Präsentationen der Scavenger Hunt, die auch sehr informell waren. Im Anschluss durfte jeder die Angaben der Kommilitonen zu seiner Person mitnehmen und korriegieren. (Ich habe - neben ein paar Schreibfehlern beim Namen - durch eine Person herausgefunden, dass ich aus Luxemburg, Germany komme. interessant)

Um zwölf, nach einem Cookie und einem Telefonat mit Jule, sind wir dann zum Capitol aufgebrochen, wo wir eine kurze Führung bekommen haben und auch 20 min einer Sitzung des House of Congress beiwohnen durften, wo aber mehr Besucher als Congressmitglieder anwesend waren (es ging um das Post Office in Coconut Creek, Florida; wirklich.) War sehr interessant und auch sehr lustig, unserer Gruppe versteht sich sehr gut, das kann so weitergehen

Im Anschluss war ich noch mit Cathi, Karen und Artur auf zwei Bier beim Mexikaner. Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht einschlafe, wovon mich aber Andi abhalten wird, der gerade vorbeigekommen ist und fragt, ob ich mit Sport mache. Mal sehen, wie ich das mit meiner Verabredung zum Essen (mit Anna und Carolyn) hinbekomme!

1 Kommentar 18.9.08 00:07, kommentieren

Work

Als erstes noch ein Nachtrag zu gestern:

WIr wollten eigenlich zu nem Baseball-Game, haben aber das letztlich sein lassen, und stattdessen ein wenig Tequila mit Saft gemischt. war lustig.

Weniger lustig hingegen war heute das frühe Aufstehen, musste ja wieder in die Arbeit. Dort war es aber wieder super, von 10 bis 12 hatte ich eine kleine Einweisung in WIS (Warehouse Inventory System) via Telefon und über Computer Konferenz bekommen. Sehr cool. 

Außerdem werde ich wohl, wenn Tamsen, eine Kollegin von mir, wieder aus dem Urlaub kommt, von einer Metrostation aus mitgenommen. D.h. ich spare Zeit und Geld und kann wohl auch später aufstehen.... (ich bin heute schon von ihr mit nach Rosslyn genommen worden).

Gegen 8.15 pm sind wir noch Basktballspielen gegangen, damit ich auch ja gut schlafen kann. War echt cool! Dann mal gute Nacht!

1 Kommentar 19.9.08 05:27, kommentieren

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