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Der Autor ist Student an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und befindet sich zum Zeitpunkt der Blog-Entstehung in Washington, D.C., wo er ein Auslandssemster an der American University (AU) absolviert.

Alter: 33
 


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Es soll Tage geben, an denen man sich freut, um 6:20 Uhr aufzustehen! Heute war genau einer dieser Tage.

Denn ich habe mich gefreut, an einem Internship-Tag nicht schon um 5:45 Uhr aufstehen zu müssen, damit ich (vielleicht) rechtzeitig in die Arbeit komme. Wie es aussieht, nimmt mich in Zukunft Tamsen, eine Arbeitskollegin, von einer Metrohaltestelle, zu der sie sowieso ihren Mann in der Früh bringt, mit. Und am Abend auch wieder mit nach Hause. D.h. ich spare mir in der Regel  5Dollar am Tag und kann (was viel schwerer wiegt) in 45 min länger schlafen! Absolute Spitze!

Als wir dann (15 min später, als ich bisher in der Arbeit angekommen bin) um 8:30 Uhr bei Panalpina waren, hat mich mein Boss zu sich ins Büro beordert und mich gebeten, die Tür zu schließen. Ich war etwas irritiert, denn so etwas ist ja an sich kein gutes Zeichen, auch wenn er guter Laune und ich mir keiner Schuld bewusst war. Dann stellte sich allerdings heraus, dass er mir Geld für meine bisherige Arbeit gegeben hat, das ich - etwas überrascht - aber natürlich gerne angenommen habe. 

Mittags wurde ich dann von unserem Warehouse-Manager zum Chinesen eingeladen, wo wir meine Fragen an ihn bezüglich meines Projektes durchgesprochen haben. 

Nach ein wenig Grübeln, wie ich das System am Besten einrichte, war der Tag dann auch schon vorbei, und Tamsen hat mich wieder mit nach Crystal City zur Metrostation mitgenommen.

So kanns weitergehen!

1 Kommentar 2.10.08 03:50, kommentieren

Grrr... Verschlafen!

So. Heute hat die Müdigkeit also endgültig zugeschlagen: Ich habe verschlafen!

Zwar hat mein Wecker um 8:30 Uhr geklingelt, aber ich wollte ihn nochmal 15min weiterstellen und habe das wohl nicht richtig auf die Reihe bekommen, was darin resultierte, dass ich um 9:50 Uhr aufgewacht bin (da hatte unser Guestspeaker-Seminar schon 20 min angefangen). Und es war ja klar, dass mir das an genau dem Tag passieren musste, an dem Chase schon vor mir aufgestanden ist um seine (Ex-) Freundin zum Flughafen zu bringen. Super Timing!

Naja, ich habe dann nach dem Seminar (in das ich mehr als eine halbe Stunde zu spät nicht mehr hineinplatzen wollte, da ich das auch bei anderen Leuten nicht mag) mein Internship Paper angegeben und mich auf den Weg zur Chinesischen Botschaft gemacht, um mein Visum abzuholen. Das Bild, das man mit dem Antrag einreichen musste, wurde nicht beim Visa an sich verwendet, so dass ch vermute, dass es der Akte über mich beigeheftet wird, die die Volksrepublik ab meiner Ankunft über mich führt. Interessant.

Den ganzen Nachmittag hatte wir dann Unterricht (zum Thema Finanzkrisen, Internship und am Abend dann unsere China-Class) und haben uns am Abend (Artur, Chase und ich) ein wenig zum Basketballspielen getroffen, um uns abzureagieren. Gerade wasche ich mal wieder und hoffe, dass die Jeans beim Trocknen nicht eingeht. 

1 Kommentar 1.10.08 04:10, kommentieren

Mid Terms and Federal Reserve

Ja. Wie ich schon angedeutet hatte, stand das weitere Wochenende ganz im Zeichen der Mid Terms und meines internship papers. Letzteres konnte ich am späten Samstag Abend schon einigemaßen weit vorbereiten, so dass ich heute nur mehr eine Seite schreiben und alles durchkorrigieren muss. Gegen halb zwölf waren aber Carolyn und die anderen Mädels wieder zurück von ihrer City-Tour und wir haben uns auf ein paar Drinks getroffen (Andi und ich haben eine etwas größere Flasche Jack Daniels erworben, damit wir das Semester über noch etwas zu tun haben...) Ich bin gegen 3 ins Bett gekommen.

Am Sonntag hieß es aber wirklich: für die Mid Terms pauken. Ich habe zwei der Fragen beantwortet, die wir vorher ausgeteilt bekommen haben und vorbereiten konnten. Teilweise war das gar nicht so einfach, weshalb wir untereinander die Fragen einfach aufgeteilt haben. Ich habe mir dann (gegen 11 in der Nacht) entlich die Teile der anderen zu Gemüte führen und meine Stichpunkte ruasschreiben können. Bin gegen 2:15 Uhr ins Bett gegangen und um 6:30 wieder aufgestanden und habe mir nochmal die Antworten angesehen, was mir sicherlich bei der Beantwortung der Fragen (Klausur war von 9:30 Uhr) geholfen hat. Allerdings wäre es auch kein Problem gewesen, das ganze nicht zu lernen und abzuschreiben, da unser Prof. nicht immer anwesend war.... Jedoch hat niemand gespickt, respekt!

Dann kurz Mittagessen (eigentlich wollte ich mir auf dem Zimmer Sandwiches machen, aber da Chases Freundin da ist, wollte ich die beiden nicht stören und bin in die Mensa gegangen) und keurz danach sind wir zum Federal Reserve aufgebrochen.

In der Metro ist dann leider eine unserer Kommilitoninen (Boram, aus Süd Korea) mehr oder weniger zusammengeklappt, so dass wir den Emergency Service gerufen haben. Die gerufenen Paramedics haben sie dann nach oben gebracht und unser Prof und ne weitere Kommilitonin haben sie im Rettungswagen begleitet.

Der Grund dafür war wohl, dass sie zu wenig geschlafen, zu viel Kaffee getrunken und auch noch irgendwelches Energie-Zeugs genommen hat (sie ist sehr klein und zierlich, das hat wohl ihr Körper nicht mitgemacht), um für die Klausur lernen zu können, was aber dann den Körper dehydratisierte (oder, so heißt das doch richtig, Joleps?) Auf jeden Fall ging es ihr dann bald wieder besser und sie schläft sich aus.

Der Rest der Klasse ist währenddessen allein zur Verabredung gegangen und durften auch hier im Board Room des Federal Reserve dem Vortrag lauschen (ich hatte per Zufall Bernankes Platz gewählt). Ein lauschiges Plätzchen!

Nun bin ich wieder hier in der Lounge, da ich Chase und Jane nochmal ein wenig mehr Freiraum geben möchte, bevor sie morgen wieder nach Hause fliegt.

Ich mache mich dann noch an die letzte Seite meines Internship Journals und spiele vielleicht auch noch ein wenig Basketball.

1 Kommentar 30.9.08 00:16, kommentieren

Bad Day, Good Day

Ja, ich habe mal wieder 2 Tage lang nichts geschrieben und muss es leider wieder auf die mangelnde Zeit schieben. Deshalb mache ich das diesmal in meiner Mittagspause, was allerdings zu Lasten der Umlaute geht.

Damit gleich zu meinem Mittwoch, der eigentlich viel zu frueh anfing, da sich ca. die Haelfte meiner Klasse (natuerlich inklusive mir) um halb acht traf um uns zum Dirksen Building aufzumachen, wo um 10 am ein Hearing des Federal Reserve Chairmans Bernake vor dem Joint Economic Committee stattfand. Wir warteten dort nach der ueberall ueblichen Sicherheitskontrolle in der Schlange, mussten aber spaeter feststellen, dass das fruehe Aufstehen nicht noetig gewesen waere, da noch einige PLaetze frei waren. Waehrend des Wartens habe ich mich mit Artur aufgemacht, in der Kantine nen Kaffee zu trinken und ein wenig zu lesen.
Das Hearing an sich war dann ganz interessant, aber leider haben sich nur wenige der Senatoren oder House-Abgeordnete zu einem flammenden Statement hinreissen lassen.

Am Nachmittag fand dann ein weiteres Hearing statt, dass ich mir (da es nicht verpflichtend war) sparte und statt dessen mein Visum fuer China beantragen ging. Bin ja mal gespannt, ob die mich ins Land lassen. *g*
WEiterhin habe ich dann Hemden in die Reinigung gebracht, Mails
beantwortet und meine UNterlagen in Ordnung gebracht, bin aber leider nicht dazu gekommen (leider, leider....) mein Internship Paper zu beginnen. Die Konversation mit Jule war einfach mehr nach meinem Geschmack!

Gestern (Donnerstag) began der Tag fast wieder so beschissen, wie der letzte Freitag: zwar hat mich niemand angekotzt, aber geaergert habe ich mich trotzdem, dass ich meinen Bus nicht erwischt habe, obwohl ich puenktlich in der Metro war. Ein Zug vor uns war steckengeblieben, was ca. 10 min Verzoegerung verursachte, so dass ich meinen Bus nur mehr davonfahren sah, eine halbe Stunde warten musste und schliesslich von
der Ausstiegshaltestelle ein Taxi nehmen musste, da das Shuttle da nicht mehr faehrt. Grrrrr!
Die Arbeit war aber wieder gut, wenn ich mal von meiner Muedigkeit
absehe. Als ich mich wieder auf den Heimweg machte, ging es allerdings weiter mit dem Pech, da es da naemlich gerade zu regnen angefangen hat.
Ach, und zu guter Letzt gab es beim Abendessen in der Mensa weder Tassen noch Becher, der Waffelteig war leer und spaeter waren alle Waschmaschinen erst mal belegt. Aber der Tag war ueberstanden!

Heute ging es dann eher erfreulich los. Ich war ca. 2 min frueher in der Metro als normal (nicht geplant), kam aber 12 Minuten frueher an der Bushaltestelle an. Irgendwas laeuft da falsch!
Und gerade habe ich gesehen, dass die Noten fuer das Logistik Proseminar raus sind (dafuer war ja das Paper, mit dem ich mich eine ganze Zeit lang herumgeschlagen habe) und ich doch ganz zufrieden bin mit dem Ergebnis. Jetzt mache ich mich wieder an die Arbeit, mal gucken, was sich heute noch alles auftut

So, ab hier wieder mit meinem Computer:

Der weitere Tag verlief gestern gar nicht so schlecht, auch wenn ich ein wenig platt war, da ich mir leichte Halsschmerzen und Husten eingefangen hatte. Ich kam verhältnismäßig früh nach Hause (die Metro fährt, habe ich das Gefühl, nicht wirklich nach nem Plan), habe meine Mails gecheckt und bin dann mit carolyn zu Arianas Apartement gefahren (habe dabi noch die Metro-Line gewechselt - was nicht nötig war - so dass wir noch ein wenig weiter durch den Regen laufen mussten) und haben uns dort bei Pizza und Brownies die erste Debatte zwischen McCain und Obama verfolgt. Die Unterschiede zwischen deutscher und amerikanischer Politik sind beeindruckend! (auch die zwischen Obama und McCain). Auch habe ich Lauren, eine Freundin von Anna und Ariana aus Californien, kennengelernt und m 2 (in der Nacht) mit Carolyn zwei ihrer Freundinnen vom Bahnhof abgeholt. Wieder zuhause ist dann auch Chase wieder eingetroffen gewesen, der seine Freundin vom Flughafen geholt hatte.

Es sind also viele neue Leute hier und eigentlich wäre das ne gute Gelegenheit, ein wenig Sightseeing zu betreiben, aber am Montag habe ich Mid Terms und am Dienstag muss ich mein erstes Internship Paper abgeben. Mal gucken, ob ich viel unterwegs sein kann.

1 Kommentar 27.9.08 18:47, kommentieren

IMF

Nachdem wir gestern die World Bank besuchten, war heute der International Monetary Fund dran, der nur einen Steinwurf (auf der gegenüberliegenden Straßenseite) von der WB entfernt liegt.

Das Speakerseminar fand in dem Sitzungssaal statt, in dem ansonsten die 24 Mitglieder des IMF Board of Governors tagt und Entscheidungen über die Kreditvergabe an Länder berät. Das war durchaus ein nicht alltägliches Erlebnis dort Platz zu nehmen. Patrick Cirillo hat uns aber auch gleich klargemacht, dass es nicht die primäre Aufgabe des IMF ist, Entwicklungspolitik von Ländern voranzutreiben (Aufgabe der World Bank), sondern - knallhart an Fakten orientiert - Kredite an Länder zu vergeben, deren finanzielle Situation bedenklich ist und dort auch "big and fast" zu handeln.

Ein harter Banker, der allerdings z.B. auch an dem Benehmen Kritik übte, dass die Delegierten bei Verhandlungen und Beratungen über die Armut in der Welt nach getaner "Arbeit" in sündhaft teuren Hotels absteigen. Eine soziale Seite war also auch zu erkennen, wodurch er mir sehr sympathisch erschien.

In der Kantine des IMF haben wir uns auch heute wieder nicht über das Essen beschweren können: ich habe mir eine große und günstige Portion Suhsi genehmigt und danach einen starken Starbucks-Coffee zu mir genommen, um das nächste Seminar gut zu überstehen.

Auch hier fand ich den Redner ganz gut, mit seinem Wissen konnte er meiner Meinung nach überzeugen, wenn auch die Vorbereitung nicht so gut war, wie wir sie vorher erlebt hatte. Leider sahen das ein paar meiner Kommilitonen anders und genehmigten sich in der zweiten Reihe sitzend ein Nickerchen. (hat mich geärgert). 

Um vier hatte wir natürlich wieder unsere China-Class, die uns wieder einmal euphorisch an China denken ließ. Allerdings schluckte der Kurs kollektiv, als Prof. Heckel anbrachte, dass Kleinkinder keine Windeln tragen und bei Bedarf einfach auf die Straße machen.... 

Danach ging ich noch mit Brian, Chase und Jonathan zum Einkaufen, woraufhin ich mir mit Brian zum zweiten Mal an diesem tag Sushi genehmigte. Ist einfach zu lecker und man kann es mit den "Eagle Bucks", also Geld "auf" der Student-ID bezahlen (ein gewisser Betrag war da schon drauf, den muss ich auf jeden Fall abarbeiten). Ich liebe asiatisches Essen! Mal sehen, wie das aussieht, wenn ich wieder aus China zurückkomme!

 

3 Kommentare 24.9.08 06:52, kommentieren

IBRD World Bank

Gestern hat sich nicht mehr viel getan, außer, dass ich noch lange gelesen habe und zwischendurch mit Jule telefoniert habe. :-)

Für heute stand am Vormittag ein interessanter Besuch auf dem Programm, wir hatten eine Guestspeaker-Session bei der World Bank. (genauer dem Department "International Bank for Development and Reconstruction)

Die verschiedenen Guestspeaker waren unterschiedlich gut und wir hatten leider nicht mehr viel (praktisch keine Zeit) um am Ende Fragen zu stellen (teilweise taten wir das schon während des Vortrags). Wir konnten deshalb nicht genauer nachfragen, was die Redner zu den Kritiken an der Organisation im Bezug auf den Umgang mit Entwicklungsländern sagen würden. Nach der Session aßen wir noch in der Cafeteria  (sehr gut!) und ich machte mich mit ein paar anderen wieder auf nach Tenleytown, wo wir uns noch einen Starbucks-Coffee genehmigten. Am Nachmittag hatten wir ein Class Seminar zum Thema IMF, Wechselkurssysteme und -Politiken.

Danach holte ich meine Work Authorization (für das Praktikum) am Main Campus ab und schreibe jetzt (wie ihr merkt) an meinem Blog. Werde heute denke ich noch Sport machen und für morgen wieder mal einige Kapitel lesen. Diesmal hoffe ich, dass es spannender wird, für unsere China-Class müssen wir uns mit Chinese Business Etiquette auseinandersetzen!

 

22.9.08 23:31, kommentieren

Bad Day

Sorry, an dieser Stelle wird morgen ein richtiger Eintrag stehen, vor allem über meinen nicht ganz so tollen Freitag. Allerdings hatte ich das alles schon geschrieben, bevor ich es (fragt mich nicht wie genau) wieder gelöscht habe. Da ich gerade schon wieder ausflippen könnte, werde ich nun den Eintrag nicht sofort wiederholen, sondern es morgen nochmal probieren.

Gut, somit also nun der zweite Versuch, euch meine letzten beiden Tage zu schildern:

Der Freitag begann schon nicht allzu vielversprechend: ich war schon kurz vor 12 ins Bett gegangen (war platt von der Arbeit und dem Basketballspielen) um am Freitag in der Arbeit einigermaßen fit zu sein. Jedoch kam (wohl gegen 1 am) mein französischer Mitbewohner  besoffen nach Hause und hielt unsere Zimmertür mit einem Gummiband offen (normalerweise fällt die Tür von selbst ins Schloss). Auf dem Gang gab es allerdings dann ziemlichen Lärm (ich weiß nicht wieso), von dem ich zum ersten Mal aufwachte, kurz danach allerdings wieder einnickte. Ein paar Minuten später jedoch, hat Thomas unsere Tür zugeknallt, von ich wieder wach wurde und auch Chase sich umdrehte. Wieder am einschlafen fand es Thomas dann auch noch sinnvoll auf seinem Bett sitzend Musik zu hören, vergaß dabei aber leider, dass offenbar seine Kopfhörer nicht eingesteckt waren und wir somit von lauter Musik (definitv  lauter als Zimmerlautstärke) geweckt wurden. Wir brachten ihn mit einem ungemütlichen "Shut the Fuck up, Thomas!" dazu, dass er den Scheiß sein ließ und konnten dann endlich schlafen. Als ich um 5:45 in der Früh aufstand, fiel ich, noch nicht mal 10 Sekunden aus dem Bett gleich über seine Hosen, die mitten im Zimmer lagen und verspürte einen latenten Drang dazu, ihn auf der Stelle aufzuwecken und den Shit aufräumen zu lassen.

Meine Arbeit war in der Folge das bester Ereignis des gesamten Tages, auch wenn ich fünf Tassen (= Plastikbecher) Kaffee brauchte, um wach zu bleiben. Ich hatte nochmal eine Online Trainings Session zu WIS und war mittags mit Jack beim Essen. Aber schon bei der Rückfahrt von der Arbeit ging es weiter, da die zweite Metro 10min lang nicht kam und sich in der Zwischenzeit eine große Menge an Leuten ansammelte, so dass die Heimfahrt kein wirklicher Spaß war.

Wieder im Zimmer zurück, musste ich feststellen, dass unsere Toilette, die seit dem vorangegangenen Abend verstopft war, übergelaufen ist, da irgendwer (?) zu oft die Spülung betätigt hatte. Bisher hatte es aber noch niemand für notwendig befunden, das irgendwie zu lösen. Letztlich ging dann Chase zum Front Desk und schilderte unsere Situation.

Mit Anna, Ariana, Matt und Chase ging ich dann aus. Wir waren zu einer 21. Geburtstagsfeier von einem Mädel eingeladen, das wir nicht wirklich kannten. Die Party war in einem Townhouse in der Nähe des Capitols (wirklich schöne Wohnung) und wir unterhielten uns ein wenig oberflächlich und tranken unser selbst mitgebrachtes Bier. Irgendwann stand ich neben der Haustür, als ein Mädel versuchte, einen betrunkenen Typen hinauszubugsieren, und öffnete den beiden die Tür. Das nahm der Kerl allerdings zum Anlaß, gepflegt an die Tür, und mir auf die Hand zu kotzen. Toll. 

Ich habe dann die Sauerei mit aufgewischt (da es die meisten Mädels schon beim Anblick gehoben hat) und war gerade auf dem Weg zum Mülleimer mit den Küchentüchern, als mich doch tatsächlich eine von den bescheuerten Tussis fragte, ob ich für das Bier gezahlt habe, das sie mich trinken gesehen hat. Ich verklickerte ihr kurz, dass das unser eigenes Bier war und drängte dann die anderen, nun den geplanten Aufbruch nicht mehr länger hinauszuzögern, da ich leicht gereizt war.

Ich kam gegen halb zwei nach Hause und stellte fest, dass die Toilette wieder frei war, aber der Boden noch überschwemmt. Thomas war auch nicht da.

Gestern traf ich mich dann um eins zum Brunchen und wischte danach den Bad-Boden trocken. Es stellte sich außerdem heraus, dass Thomas nach NY gefahren war, uns aber nichts davon gesagt hatte. (Ich bin froh darüber, ein Wort hätte er aber schon darüber verlieren können)

Den Tag verbrachte ich mit telefonieren und Mails beantworten, bis ich mit Ariana und David zum Basketballspielen gegangen bin, um mich mal wieder abzureagieren. Wir haben bei Z-Burger zu Abend gegessen und uns noch lange unterhalten. Chase ging gegen zwei ins Bett und ich blieb noch einige Zeit wach, um weitere Sachen zu erledigen und nachzudenken.

Heute war ich gerade wieder beim Brunchen (diesmal zwei Stunden früher) und mache mich nach dem Beantworten einer weiteren Mail hoffentlich bald daran, endlich mit unseren Reading-Assignments zu beginnen.

 

3 Kommentare 21.9.08 07:53, kommentieren

Work

Als erstes noch ein Nachtrag zu gestern:

WIr wollten eigenlich zu nem Baseball-Game, haben aber das letztlich sein lassen, und stattdessen ein wenig Tequila mit Saft gemischt. war lustig.

Weniger lustig hingegen war heute das frühe Aufstehen, musste ja wieder in die Arbeit. Dort war es aber wieder super, von 10 bis 12 hatte ich eine kleine Einweisung in WIS (Warehouse Inventory System) via Telefon und über Computer Konferenz bekommen. Sehr cool. 

Außerdem werde ich wohl, wenn Tamsen, eine Kollegin von mir, wieder aus dem Urlaub kommt, von einer Metrostation aus mitgenommen. D.h. ich spare Zeit und Geld und kann wohl auch später aufstehen.... (ich bin heute schon von ihr mit nach Rosslyn genommen worden).

Gegen 8.15 pm sind wir noch Basktballspielen gegangen, damit ich auch ja gut schlafen kann. War echt cool! Dann mal gute Nacht!

1 Kommentar 19.9.08 05:27, kommentieren

The US Capitol

Der heutige Tag sollte interessant werden: als erstes stand um 9:30 Uhr das "Meet your Classmates Quiz" auf dem Programm, wo wir Name, Heimatstadt oder College, Interessen und/ oder Majors angeben sollten. Nachem Pro. Mehta die Blätter ausgeteilt hatte, hat er den Raum verlassen und wir "alleine" unsere Bögen ausgefüllt (es ist keine richtige Klausur gewesen, aber wir bekommen ein paar extra Credits dafür, die uns evtl. später helfen). Sehr lustig, gute Gemeinschaft in der Klasse. Dann gab es noch die Präsentationen der Scavenger Hunt, die auch sehr informell waren. Im Anschluss durfte jeder die Angaben der Kommilitonen zu seiner Person mitnehmen und korriegieren. (Ich habe - neben ein paar Schreibfehlern beim Namen - durch eine Person herausgefunden, dass ich aus Luxemburg, Germany komme. interessant)

Um zwölf, nach einem Cookie und einem Telefonat mit Jule, sind wir dann zum Capitol aufgebrochen, wo wir eine kurze Führung bekommen haben und auch 20 min einer Sitzung des House of Congress beiwohnen durften, wo aber mehr Besucher als Congressmitglieder anwesend waren (es ging um das Post Office in Coconut Creek, Florida; wirklich.) War sehr interessant und auch sehr lustig, unserer Gruppe versteht sich sehr gut, das kann so weitergehen

Im Anschluss war ich noch mit Cathi, Karen und Artur auf zwei Bier beim Mexikaner. Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht einschlafe, wovon mich aber Andi abhalten wird, der gerade vorbeigekommen ist und fragt, ob ich mit Sport mache. Mal sehen, wie ich das mit meiner Verabredung zum Essen (mit Anna und Carolyn) hinbekomme!

1 Kommentar 18.9.08 00:07, kommentieren

NEA

Heute hat der Tag, da wir zwei Termine bei Guestspeakern Downtown hatten, auch wieder ziemlich früh begonnen.

Zuerst waren wir um zehn im Central Post Office, einem riesigen, alten Gebäude, beim Chairman der National Endowment for the Arts, Dana Gioia, zu Gast. Ein sehr charismatischer Typ, dessen Aufgabe es ist, mit der Organisation das kulturelle Leben in den USA ein wenig zu gestalten und dem breiten Publikum zugänglich zu machen. Der Vortrag war sehr interessant und auch von der Vortragsweise her einer der Besten bislang. zum Mittagessen habe ich mich dann mit Ben, Klemens und Chase nach Chinatown begeben, wo wir frische Nudeln und Teigtaschen gegessen haben. NAchmittags hatten wir den zweiten Termin bei der Heritage Foundation, wo Daniella Markheim ca. 20 min. eine Vorlesung (ja, es war wirklich vorgelesen, und das in einem wahnsinnigen Tempo) zum Thema Handelsbarrieren, WTO, Doha-Runde gehalten hat. Mein Gehirn hat nach 5min abgeschaltet, denn die angebotenen Infos waren in dem Redeschwall einfach nicht greifbar. Schade, vor allem, da das der erste Vortrag einer Frau war, den wir gehört haben. Um 4 pm hatten wir außerdem noch unsere China-Class, wo ich wieder feststellen konnte, dass und Prof. Heckel uns so richtig neugierig auf China macht.

Zum Abendessen war ich mit Brian und Chase beim Pizzaessen (Deep-Dish, da werde selbst ich schon mit einer halben großen Pizza satt). Und gerade sind noch meine Vorbereitungen auf das morgige Classmates-Quiz im Gange, mit dem wir uns ein paar extra-Punkte für unsere Note holen können. (schon wieder ist es 2am, verdammt) Na dann: Gute Nacht! 

17.9.08 07:47, kommentieren

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