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Der Autor ist Student an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und befindet sich zum Zeitpunkt der Blog-Entstehung in Washington, D.C., wo er ein Auslandssemster an der American University (AU) absolviert.

Alter: 32
 


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Clarkson University

Ja, endlich ein neuer Eintrag, während der letzten Woche war viel zu viel los, um einen Bericht über mein letztes Wochenende abzugeben.

Besagtes WE hat für mich schon am Donnerstag angefangen, da ich nur den halben Tag im Büro war und mich Tamsen gegen Mittag zum Dulles Airport gefahren hat, von wo aus ich mit dem Bus wieder zurück nach DC gefahren bin. 

Ich habe mir einen frischen Haarschnitt verpassen lassen. Das war gar nicht so furchtbar, wie ich befürchtet hatte, hatte aber vorher auch schon rumgefragt, wo ein einigermaßen guter Friseur ist. (da bin ich ja furchtbar pingelig) Während des Schneidens habe ich mir zwar ab und zu gedacht " wenn das nicht besser wird muss ich daheim nen Rasierer in die Hand nehmen", aber das Endresultat war ganz gut.

Danach bin ich zurück zum Campus gefahren, habe geduscht und wir sind gegen halb vier nach Norwich (Upstate NY) aufgebrochen. Wir, das heißt: Chase (mit dessen Auto wir unterwegs waren), Annika (eine sehr wohlgenährte Freundin von Chase, die den Beifahrersitz eingenommen hat), Carolyn, Andi und ich. D.h. also, wir drei (die letztgenannten) sind auf dem Rücksitz gesessen und waren bei jeder Pause extrem froh, und wieder richtig bewegen zu können. 

Aus DC hinaus sind wir nur sehr langsam vorangekommen, da der Verkehr richtig heftig war. Erst gegen 10p.m. waren wir letztlich in Norwich bei Chases Eltern. Kurz vorher sind wir auch noch von nem Cop aufgehalten worden, der Chase verwarnte, weil ein Scheinwerferlicht kaputt war (was aber erst Minuten zuvor geschehen sein konnte, da Chases Bruder Max, den wir kurz getroffen hatten, sich sicher war, dass der Scheinwerfer da noch funktionierte) Annika hatten wir dann in Norwich abgestzt, sie war erst wieder bei der Rückfahrt am Sonntag dabei.

Bei den Dragoons gab es ne gute, selbstgemachte Lasagne und wir haben uns die letzten drei Innings des Baseballspiels Red Sox gegen Tampa Bay angesehen. (die Red Sox haben eine tolle Aufholjagd hingelegt und gewonnen). Gegen halb eins sind wir ziemlich fertig ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen gab es erst mal ein gutes Frühstück und wir haben in der Grundschule vorbeigeschaut, wo Chases Mutter unterrichtet und kurz ihre Klasse besucht. Dann mal wieder tanken und über Landstraßen weiter nach Potsdam, wo sich die Clarkson University befindet, Chases und Carolyns Homeschool. Gegen 2:30 p.m. sind wir angekommen, haben uns bei Carolyns Freundinnen Hoops, Kristi und Erika in derem Apartement in der "Stadt" (eine Hauptstraße, vier Colleges bzw. Universities) einquartiert. Dann haben Andi und ich (da wir über 21 sind) Bier gekauft und sind mit Rihan, Mike und Kris (drei Freunde von Chase) ins "Fields" gegangen. Dort hab ich mir nen sehr guten Kaffee (riesiger Pott) und ein riesiges Brownie-Stück genehmigt  In der Folge sind wir zum Campus gefahren, wo wir gegen 5 p.m. mit beer-pong begonnen haben. (keine College Party ohne Trinkspiele!) Sehr lustig. Später am Abend haben wir bei den Mädels Pizza gegessen und - wieder zurück am Campus - permanent Bier getrunken. Gegen elf sind wir noch zu ner Frat-Party aufgebrochen, die im Keller eines Frat-Hauses stattgefunden hat. Und auch dort: zwei große, runde Tische, an denen je ca. 16 Parteien beer-pong gespielt haben. Ein Erlebnis, auch wenn die Musik so richtig beschissen war. (nur Black und Hiphop) Bei den drei "Rock"Songs (u.a. auch Sweet Caroline von Neil Diamond) haben aber Alle im Gegensatz zu den restlichen Liedern lauthals mitgegrölt, weshalb ich nicht verstehen kann, dass die sich immer nur den Mist anhören. Aber was solls.

Andi und ich sind (als sich die Reihen insgesamt schon stark gelichtet hatten) gegen 1 Uhr zu unserem Schlafplatz aufgebrochen, der nur 5 min entfernt war. Wir haben uns noch ein wenig mit den Mädels unterhalten, Pizza gegessen und dann geschlafen.

Der nächste Tag hat für mich gegen 11:30 a.m. begonnen, da mich die anderen lang schlafen ließen, als ich nicht durch den "Lärm" bei deren Frühstück aufgewacht bin. Habe dann den Tag mit Pizza begonnen und Andi und ich haben uns mit Chase und den Jungs am Campus geroffen, wo wir ein wenig versucht haben, Baseballspielen zu üben. Echt super, wenn man irgendwann endlich mal den Ball in hohem Bogen irgendwo in den Wald haut!

Während die anderen für das BBQ am Abend eingekauft haben und Andi die amerikanische Errungenschaft Wal-Mart nähergebracht wurde, habe ich mich ein wenig abgesetzt und mir bei Fields in der Stadt wieder Kaffee und Brownie gegönnt, Musik gehört, gelesen und bin meinen Gedanken nachgehangen, während ich das Treiben auf der Straße beobachtet habe: Bärtige Männer in alten Pick-Ups, die - einen Hund auf dem Beifahrersitz oder auf der Ladefläche - die Straße "entlangblubbern" (V8!), ein kalter, aber sehr sonniger Herbsttag mit fallendem Laub und einige Jungs mit coolen Downhillbikes, die gerade auf dem Weg zum nächsten Trail waren.Amerika, wie ich es mir sehr gerne vorstelle! Hat mich ein wenig an Alaska erinnert.

Irgendwann kamen die anderen vorbei und wir sind am Campus ein wenig mit Rihan, Kris und Mike rumgehängt und haben mit dem BBQ begonnen. (der Grill war ein halbes Fass, dass auf einem alten, zum Anhänger umfunktionierten Race-Buggy monitert war. TolleKonstruktion.) Chase hat sich derweil mit seiner Ex-Freundin getroffen und ist später wieder zu uns gestoßen. Natürlich hat der ganze Abend wieder einige Bier beinhaltet und zum Abschluss haben sich Andi und ich uns entschlossen, noch ein wenig mit den Mädels zu feiern, wofür wir zurück zu deren Haus gelaufen sind (ca.  30min, nachts ist es schon recht kalt, ein wenig über Null). Dort angekommmen mussten wir aber feststellen, dass Carolyn schon schläft und wir haben uns mit Kristi und Hoops bei der Baglery nach einer dreiviertel Stunde Anstehen Pizzabagels besorgt.

Am Sonntag haben wir gegen halb elf unsere Sachen gepackt und danach beim Village Diner deftig gefrühstückt. Nach ein paar Fotos im Laub, Treffen mit Kris und Rihan und anderen Ferunden von Chase sind wir letztlich gegen 2p.m. in Richtug DC aufgebrochen, allerdings nicht, ohne bei einem Autohändler anzuhalten und den Dodge Challenger R/T (Schwarz) etwas näher zu begutachten. (war nicht die SRT Version, deshalb nur rund 375 hp) Dieses Auto.....!

In Syracuse haben wir dann Annika wieder aufgegabelt (da war es also wieder mit der Beinfreiheit vorbei) und etwas weiter südlich  noch Carolyns Eltern getroffen, die uns mit Sandwiches versorgt haben. Etwa gegen Mitternacht waren wir wieder in DC, also nach rund 10 Stunden Fahrt.

Das Fazit des Wochenendes: super Brownies, viel Spaß, tolle Natur, coole Leute, ein Roadtrio und über 20 Bier! (wir sprechen von 0,35 l)

Ich freue mich auf Thanksgiving bei Chase auf dem Land!

1 Kommentar 26.10.08 20:17, kommentieren

Monday, 10/20

So, da bin ich wieder von Potsdam zurück. Allerdings werde ich mich heute noch nicht daran machen, die Geschichte zu erzählen, da ich für morgen noch zwei Texte lesen und Fragen vorbereiten muss.

Deshalb nur eine kurze Zusammenfassung des heutigen Tages:

Wir hatten um 10 in der Früh Unterricht und haben Friedmans Flat World diskutiert. Um kurz nach zwölf sind wir Richtung Down-Town gefahren, da wir um 1 p.m. einen Termin mit dem President des US-India Business Council (Teil der US Chamber of Commerce), Ron Somers hatten. Dieser war dafür verantwortlich, dass Indien nur zu den 46 Staaten gehört, deren Atomenergieanlagen von der IAEA inspiziert werden und im Gegenzug von den USA Atomtechnologie geliefert bekommen darf. (also eine größere Sache). Es waren Sandwiches für uns vorbereitet (verdammt fein!) und der Vortrag war sehr interessant. Mit einer eigenen Frage habe ich mich heute zurückgehalten, da ich schon im Unterricht am Morgen meine Gedanken nicht formulieren konnte, wohl die NAchwirkungen des Wochenendes.

Wir sind von Mr. Somers dazu eingeladen worden, morgen der Party beizuwohnen, die das BC gibt, weil Indien seine erste Rakete zum Mond schickt, ich denke, das werden wir uns nicht entgehen lassen!

Danach habe ich mal wieder gewaschen und nun ein paar Stunden emails geschrieben. 

Jetzt noch die Texte, und dann gehe ich schlafen!

Ich hoffe, dass ich morgen zu dem Bericht über das WE komme!

21.10.08 06:09, kommentieren

Warning!!!

Der Arbeitstag für mich war heute wieder ziemlich gut, habe endlich meinen Programmzugang erhalten und konnte wieder so richtig arbeiten. Und ich habe auch meinen Staff-Ausweis bekommen, bin jetzt kein visitor mehr.

Ansonsten war heute schönes Wetter und ich bin abends mit dem Bus heimgefahren, weil Tamsen Überstunden schieben musste.

Ansonsten noch ein Hinweis: von morgen (Donnerstag Nachmittag an), werde ich mich auf einem kleinen Roadtrip zu Chases Hometown und dann nach Potsdam (zur Clarkson University) begeben, wo wir ein wenig ausspannen und wohl auch feiern werden.

D.h. es wird bis Montag keine Blogeinträge geben und ich kann auch keine Emails beantworten. 

 

16.10.08 06:54, kommentieren

Presentation

Jaaaaa. Heute gegen 7:30 aufgestanden, den letzten Teil der Präsentation eingebaut, mit Jonathan kurz darüber gesprochen und dann um 9:30 a.m. in der Klasse gewesen.

Wir haben als zweite Gruppen präsentiert und haben es (vor allem da die Vorbereitung, die ich ansonsten bei Präsentationen gewohnt bin, nur bei mir und Jonathan anzutreffen war)ganz gut hinbekommen. Unser Prof hat uns ordentlich überziehen lassen, obwohl er alle anderen Gruppen bez. der Zeit ein wenig ermahnt hat und später kam auch raus, dass ihm unsere Präsentation gefallen hat, also wieder eine Sache gemeistert. (Das Paper (1/3) und die Präsentation (2/3) zählen ca. 15 % meiner Note).

Ansonsten hatten wir heute den ganzen Tag Classes (bis 5 p.m.) und abends bin ich zum ersten Mal seit einer ganz langen Zeit Laufen gegangen. 

Nun sehe ich mal, was ich alles schon für nächste Woche vorbereiten kann (am WE bin ich in Upastate NY zur Homeschool von Chase und Carolyn eingeladen) und schreibe Mails. 

1 Kommentar 15.10.08 03:56, kommentieren

Party + Grades

Ja. Und dann gab es am Samstag Abend endlich die erste richtig coole Party hier für mich. War mal wieder in einem der Wish-Housing-Apartements Downtown, aber diesmal hat sich der Weg dorthin echt gelohnt. Als ich gegen 11 p.m. dort angekommen bin (nachdem ich mal wieder Glück hatte und mir ein Vogel auf die Jacke gesch... hat) waren schon ca. 30 Leute vor Ort, schnell wurden es noch mehr. Viele meiner Klassenkameraden waren auch da und so wurde es schnell sehr lustig, auf meiner Seite war auch ein wenig Whiskey im Spiel. Ich denke gegen 1 a.m. ist dann die Polizei vorbeigekommen und hat (keine Ahnung warum - vermutlich wegen der Lautstärke und den vielen "underage Leuten" (ja Denglisch!) ) die Party aufgelöst. Ich bin danach allerdings mit einigen Leuten nochmal zurück und habe noch ein wenig weiter gefeiert, was noch sehr lustig war. Wir konnten gerade noch die letzte Metro nach Hause erwischen, so dass wir gegen 3:30 a.m. wieder zuhause waren.

Der Sonntag fing dann mit dem Gefühl an, ein toten Tier verchluckt zu haben und ich war mit Andi und nem Kumpel von ihm, der gerade aus Detroit zu Besuch war, am Hauptcampus zum Brunchen. Das war aber leider nicht so gut, wie ansonsten immer, hat aber auch den kleinen Kater schnell vertrieben. Ich habe mich danach an mein zweites Internship-Paper gemacht, was in der Nacht um 10:00 p.m. einzuschicken war. Und dann noch (da sie wieder in Nürnberg ist) mit Jule telefoniert.

Heute hatten wir vormittags ein Seminar und haben danach unsere Mid-Term-Exams herausbekommen. Ich hätte ohne die Bonusfrage ein "B", durch die Beantwortung derselben aber ein A, also das Ziel erreicht. In einem persönlichen Gespräch, zu dem uns unser Prof alle gebeten hat, hat er zu mir gemeint, dass ich das nächste Mal etwas weniger "careless" formulieren soll, damit das mit dem A auch so bleibt. Und zu allen hat er gemeint, dass wir nun die Frage an Gastredner besser vorbereiten sollen, d.h. auch über die Literatur besser Bescheid wissen müssen. *schluck* Nicht so toll, bei den Mengen an Lesematerial. Mal sehen, wie ich das anstelle.

Am Nachmittag und Abend habe ich heute nun meinen Präsentationsteil vorbereitet und warte gerade auf die Teile von den beiden Amis, die die Sache ein wenig sehr ruhig angehen. Keine Ahnung, wann die ihr Zeug einsenden, ich muss es dann noch layouten. Und jetzt werde ich noch durchgehen, was ich morgen genau sagen will.

14.10.08 05:55, kommentieren

pfffffffft

Well, also zuerst mal ein paar Worte zu den letzten Tagen hier, mein letzter richtiger Eintrag ist ja von Montag.

Dienstag war ja der einzige Tag in dieser Woche, an dem ich Uni hatte, und letztlich war ich schon am Vormittag damit fertig, da wir den Nachmittags-Unterricht verschoben haben, damit die Leute, die es in 3 Wochen nicht auf die Reihe bekommen haben, ihr Visa für China zu beantragen, das endlich erledigen können. Aber für mich war das natürlcih gut, da ich mich schon ab Nachmittag meinem Case Study-Paper widmen konnte, das am Mittwoch Abend, 10 p.m. abzugeben war. Ich habe an dem Dienstag letztlich bis fast 3 Uhr nachts daran geschrieben, obwohl es nur 5 Seiten (doublespace!) waren. Aber die Recherche hält natürlich auf.

Am Mittwoch bin ich dann (nach 3,5 Stunden Schlaf) ziemlich geschlaucht in die Arbeit gegangen und habe sogar in der Mittagspause am Paper gearbeitet. Abend bin ich dann leider auch erst spät aus der Arbeit und mit Tamsen zur Metro gekommen, so dass ich erst gegen acht zurück am Campus war, wo ich den Text sofort an Anna (die mir meine Fehler korrigiert hat) geschickt und mich an das Erstellen meines Literaturverzeichnises gemacht habe. Nach der Korrektur habe ich die Sache dann 10 Sekunden vor 10 an den Prof geschickt. Dann noch einen Schluck Whiskey getrunken um die Sache zu begießen und ein wenig was gegessen, während wir uns ein wenig unterhalten haben, und dann auch schon wieder ins Bett.

Am Donnerstag war natürlich wieder Praktikum angesagt, wo ich überraschender Weise richtig fit war. Bevor ich Abends gegangen bin, habe ich mich aber schon umgezogen, da ja der 10.10. war und "Papa Grows Funk" (eine Funk-Blues-Jam Band aus New Orleans; Vielen Dank nochmal, Joleps, für deine beiden CDs, ansonsten wäre ich nicht auf die Band gestoßen!) im State Theater (ein kleiner Saal, ca. für 800  Personen würde ich sagen) gespielt haben, wohin ich mich alleine begeben habe. Leider war am Anfang (bei der Vorband) noch sehr wenig los und letztlich füllte sich der Club nie wirklich, aber die Band hat definitv gefunkt! Der Basser konnte mit Mathias Riedl (Jazzlatrine / Sushifarm) konkurrieren und der Gitarrist (June Yamagishi) ist auch abgegangen wie ein Schnitzel. Der Drumer hat sich grundsätzlich stark zurückgehalten, aber gegen Ende meiner Anwesenheit auch noch ein Solo hingelegt, das so richtig gegroovt hat! Leider musste ich dann gehen, bevor das Hauptset zu Ende war, aber sonsten hätte ich die letzte Metro nicht mehr erwischt. Und ich habe herausgefunden, dass Blues Traveler bald auch dort spielen....

Gestern war ich in der Arbeit (wen wundert's?) ganz schön kaputt, habe aber trotzdem alles auf die Reihe bekommen, was ich machen konnte. Für nächste Woche hoffe ich, dass ich dann endlich Zugang zu dem Haupt-Distribution-Programm habe, über das die regulären Buchungen laufen sollen (bisher arbeite ich nur mit dem Test-System). Und dann kann ich so richtig alles durcheinanderbringen... *g*

Bin gestern letztlich auch eher späte heimgekommen, aber konnte dann endlich mal wieder mit Jule telefonieren! 

Matt (der Kunpel von Chase) ist dann auch mit ein paar anderen Freunden hier gewesen, und wir haben bei den Mädels (Anna hat dieses Wochenende auch wieder ne Freundin zu Besuch) etwas vorgeglüht. Gegen 11:30 p.m. sind wir dann in Richtung Club aufgebrochen, was schon ein wenig spät war. Letztlich waren wir dann nirgends wirklich und ich war ein wenig frustiert, dass ich nicht gleich nach dem vorglühen ins Bett gegangen bin. Aber gut.

Heute konnte ich ein wenig länger schlafe und wir haben uns zu obligatorischen Brunch getroffen. Und nun sitzte ich seit ca. 2,5 Stunden hier, beantworte Mails und habe noch keinen Strich für mein nächstes Internship-Paper getan, dass auch schon morgen Abend fällig ist. Ach, und dann ist am Dienstag noch eine (zugegeben kurze) Präsentation, die ich auch noch vorbereiten muss. Und 250+x Seiten lesen. (natürlich bis Montag). 

Viel Spaß! (Weggehen muss ich auch noch richtig heute. Ansosnten habe ich ja gar nichts von dem Wochende.)

 

1 Kommentar 11.10.08 22:00, kommentieren

stressed out...

 ...deshalb so lange kein Eintrag. Aber am WE schaff ich es hoffentlich, wieder zu schreiben!

10.10.08 06:53, kommentieren

Workday

Am heutigen Tag gibt es nicht allzuviel zu berichten. Ich (Die Dummen sterben nie aus) war in der Arbeit, während einige meiner Kommilitonen sich den Tag freigenommen haben. Aber war nicht schlechter als ansonsten, so dass ich mich nicht beklagen kann, habe weiter fleißig an meinem Projekt gearbeitet.

 Jetzt steht dann auf jeden Fall noch ein wenig Research für das Paper an, damit ich morgen nicht erst zu suchen anfangen muss. Aber morgen ist Uni und ein Vortrag, und nachmittags ist frei.

Bis denne! 

 

7.10.08 04:10, kommentieren

NY2/3

Freitag, 2:45 a.m. aufstehen. Kein Spaß, aber notwendig um kurz zu telefonieren, ins Bad zu gehen und sich für den Aufbruch nach NY fertig zu machen.

Leider kam der Bus nicht pünktlich und der Prof. der anderen Klasse (Dr. Z., mein erster Prof hier) musste nachdem alle anwesend waren noch sein Auto parken, was nochmal 10min kostete, die noch schlafend hätte verbringen können.

Aber gut. Gegen 9 a.m. waren wir in NY und haben uns bei Standard & Poors erst mal nen Starbucks Coffee geholt. Der Vortrag dort war dann auch sehr spannend, da er sich um die Finanzkrise, die Rolle der Rating Agenturen und auch China drehte.

Von dort nahmen wir dann ein paar Taxis um zum New York Mercantile Exchange zu gelangen, wo wir eine Führung bekommen haben und uns auch ein wenig den (mittlerweile stark eingeschränkten) Parketthandel angesehen haben. (Dort wird Öl, Metal, etc. gehandelt.) Wirklich lustig zu sehen, wie die Sache läuft. 

Danach sind wir wieder mit dem Taxi in den Financial District gefahren und haben dort gegessen (Sushi, auch diesmal wieder sehr gut und sehr günstig!) bevor wir noch eine Führung in der Federal Reserve Bank of NY bekommen haben. Der interessanteste Teil dabei war, dass wir den Gold Vault durften, wo Goldbarren im Wert von ca. 200 Milliarden Dollar lagern. Einfach eine lächerliche Summe! 

Danach hatten wir noch ca. 3,5 Stunden zur freien Verfügung, die ich anfangs wieder bei Century 21st verbracht habe, wo ich mich aber - obwohl ich tolle, stark reduzierte aber trotzdem noch teure Schuhe gefunden habe - nicht dazu durchringen konnte, diese zu kaufen. im Anschluss habe ich mich in ein Cafe gesetzt und die Leute beobachtet.

Zurück am Bus mussten wir dann noch auf drei Leute warten, die sich ca. 30 min verspäteten, da sie mit dem Taxi im Verkehr feststeckten. Als wir dann endlich fahren konnten, brauchten wir aber mit dem Bus auch ca. eine Stunde um nicht mal 10 Blocks weit zu kommen. Diese Stadt ist verrückt. Aber mittlerweile kann ich mir sogar schon vorstellen, eine gewisse Zeit dort zu leben oder zu arbeiten. (das hat sich seit meinem ersten Besuch stark geändert).

Gegen ein Uhr nachts waren wir schließlich wieder zurück in Tenley.

 Gestern bin ich dann gegen halb elf aufgestanden, habe telefoniert und mir Brunch in der Cafeteria genehmigt. Den Tag habe ich dann sehr erfolgreich mit procrastination verbracht (Basketball, emails schreiben) anstatt Research für mein paper zu betreiben. Und Abends sind wir noch zu einer Houseparty am Hill gegangen, die sich wirklich als extrem amüsant erwiesen hat.

Und heute werde ich mich auch noch nicht allzu schnell zum paper schreiben durchringen können, da wir erst noch Baketbal spielen und Essen werden. Und dann sehen wir weiter...

3 Kommentare 5.10.08 22:10, kommentieren

02.10.2008

Mal wieder eine Beschreibung meines Tages aus dem Buero:

Gestern Abend ist nicht mehr allzuviel passiert, ausser, dass ich nun
definitiv mit zu Chase fliege, um mit ihm Thanksgiving zu feiern. Mein
Flug, direkt von Chicago aus, wenn wir aus China zurueckkehren ist auch schon gebucht!

Allerdings konnte ich mich endlich mit dem Thema Kameras
auseinandersetzen, was ich bisher (seit mind. 5 Wochen) immer vor mir hergeschoben habe, da schlicht keine Zeit war. Schwierig, da eine
Entscheidung zu treffen!

Heute hat der Tag ganz normal um 6:30 begonnen, was wohl nun zu meiner regulaeren Aufstehzeit an Praktikumstagen wird.
Aus dem Buero gibt es nichts Neues, weshalb ich den Bericht hier nun
beende und evtl. Abends nochmal ein wenig was schreibe.

Und auch am Nachmittag und Abend ist nicht mehr allzuviel passiert. Nur dass ich plötzlich das Gefühl hatte, dass ich mit einem Schlag das Programm WIS verstehe und ich die Lösung für das Problem habe. Mal sehen, ob das tatsächlich der Fall ist.

Heute gehts früh ins Bett, denn um 3:40 a.m. treffen wir uns schon um nach NY auszubrechen. Und heute ist noch die Debatte der Vize-Präsidentschaftskandidaten. Good Fight, Good Night!

3.10.08 02:36, kommentieren

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