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Der Autor ist Student an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und befindet sich zum Zeitpunkt der Blog-Entstehung in Washington, D.C., wo er ein Auslandssemster an der American University (AU) absolviert.

Alter: 32
 


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Leaving DC

Nun ist es also schon vorbei. Mein Semester hier in DC verging wie im Flug und die meisten Leute sind übers Wochenende nach Hause gefahren.

Wir haben am Wochenende mit Freunden von Chase, Andi Brian, etc. nochmal gefeiert.

Aber auch für mich ist es heute Zeit die Rückreise anzutreten, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich hoffe sehr, einige meiner Freunde von hier möglichst bald wiederzusehen, wo auch immer das sein wird.

Die meisten von euch werden wahrscheinlich noch ein paar Worte zu meinem China-Ausflug und den letzten Wochen hier hören wollen, aber da müsst ihr mich einfach darauf ansprechen, wenn wir uns das nächste Mal wiedersehen, da ich jetzt den letzten Rest packen und mich dann auf den Weg zum Flughafen machen werde.

Danke fürs Lesen! Bis bald!

15.12.08 20:14, kommentieren

Final

Heute Nachmittag habe ich mein Final hinter mich gebracht und bin damit mit meinem Studium hier fertig.

Wir waren danach als Klasse essen und haben ein wenig was getrunken. Leider haben die meisten Leute die Bar schon sehr früh verlassen, damit sie noch die letzte Metro erwischen und so bin ich mit Ben noch ein wenig länger zu zweit gesessen und wir haben uns bei einem Whiskey unterhalten.

Danach habe ich dann einen super Taxifahrer erwischt, der Bob Dylan im Auto laufen hatte und wir erst mal beide stillschweigend Blowin' in the Wind gehört haben, während wir an der National Mall vorbeigefahren sind, bevor wir uns dann ein unterhalten haben. Ein gelungener Abschluss des Tages!


1 Kommentar 9.12.08 07:25, kommentieren

Lebenszeichen

Ja, ich weiß, ich habe lange nicht mehr geschrieben, auch dieses Mal ist es nur, um kurz loszuwerden, dass es mir gut geht, aber ich ein wenig im Stress bin, nachdem die Thanksgiving-Woche sehr entspannend war. Dies war aber nach China auch nötig. Ich hoffe, ich komme bevor ich mich auf den Heimweg mache nochmal dazu, ein wenig genauer über die letzte Zeit zu schreiben, aber wie gesagt: versprechen will ich das derzeit nicht.

Vielleicht klappt es ja inm Flugzeug....

 

5.12.08 03:06, kommentieren

Peking Tag 2 + 3

Vorgestern standen für uns zwei Vorlesungen an der Peking University statt. Eine am Vormittag, eine am Nachmittag. Dazwischen wurden wir am Campus herumgeführt, der sogar einen (ziemlich großen) Park mit See einschließt. Angeblich die beste Uni in China.Mittagessen war lecker, auch wenn ich ein wenig zu viel gegessen haben.

Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg zum Silk Market gemacht, wo man über fake-Produkte gnadenlos feilschen kann (wenn man den will) War nicht mein Ding, dauernd irgendetwas (von Hemden bis zu Kinderspielzeug) unter die Nase gehalten zu bekommen....

Der gestrige Mittwoch fing anders an als geplant, weil unser Besuch bei Wal-Mart China abgesagt wurde und wir somit erst bei eyou waren, so was wie der chinesischen Version von Facebook. Sehr interessant, tolles Büro und ziemlich lockere Atmosphäre.

Am Nachmittag stand dann der Sommer Palast des Kaisers auf dem Programm, der wirklich beeindruckend war. Ein riesiges Areal mit einem See, warscheinlich an die 100 Gebäude und natürlich auch einer riesiges Zahl von Besuchern.

Auf dem Weg zurück haben wir zum ersten Mal so richtig den Verkehr hier zu spüren bekommen, so das wir richtig hinter den Plan zurückgefallen sind. Aber obwohl unser Tourguide Andrew uns 15 Minuten gegeben hat um uns für das Karaoke herzurichten, meinten manche meiner KOmmilitonen, dass sie noch duschen müssen, und 10 zu spät sein können. UNd wir waren bisher noch nie pünktlich, obwohl wir das eigentlich in unserer China-Class eingetrichtert bekommen haben zu vermeiden. Grrrrr.

Das Karaoke war dann gar nicht so schlecht, da man hier für die Gruppe einen eigenen Raum hat, wo man isst, trinkt und singt. 

13.11.08 00:13, kommentieren

Peking Tag 1

Nun also aus Peking, habe gerade noch Zeit. Gehe aber sicher gleich ins Bett da mir die Augen zufallen. Nur ne kurze Beschreibung des Tages:

- 6 Uhr aufstehen, 7 Frühstück

-7.30 Aufbruch zur Yanjing Brauerei, Besichtigung und kleine Bierprobe, danach Großeinkauf von Snacks und Wasser.

- Mittagessen: scharfes Essen

- Platz des himmlischen Friedens und Verbotene Stadt.

- Abendessen, 7 Uhr Beijing Opera, anstrengend für meine Ohren

- 9.30 Uhr: müde, bald ins Bett!

Insgesamt: anders als erwartet, aber durchaus sehr wusselig hier! Man weiß nie, was einen als nächstes erwartet.

 

1 Kommentar 10.11.08 14:31, kommentieren

Election Week

Hmmmm, wo fange ich mit meinem Bericht dieser Woche an? Ist teilweise schon schwierig, sich noch daran zu erinnern, was am Sonntag los war…. *g* Also: Am Sonntag war ich auf jeden Fall sehr erfolgreich in Sachen „Zeit vertrödeln“ unterwegs, da ich zwar schon am Samstag Abend mein drittes internship assignment an unseren Professor geschickt habe, aber noch das China Paper ausstand, das wir am Dienstag Morgen um 9:00 Uhr eingereicht haben mussten. Dachte zwar am Sonntag, dass ich das noch an diesem Tag erledigen könnte, habe mich dann aber erst selbst mit anderen Dingen beschäftigt (aufräumen, Musik hören, Mails&hellip und abends dann erst mal lange mit Jule telefoniert, um dann (ich glaube es war ungefähr gegen 1:00 Nachts) mit dem Paper zu beginnen und 1,5 (von insgesamt 5) Seiten zu schreiben und um 4 ins Bett zu gehen. Der Clou an der Sache: ich musste das Paper zwar erst am Dienstag abgeben, hatte aber am Montag Abend einen Termin mit dem Tenley Writing Center vereinbart, da ich für eine Sitzung dort (die gehen schriftliche Arbeiten mit der jeweiligen Person durch und machen Verbesserungsvorschläge) extra credits bekomme. Und Montags hatten wir am Vormittag ein Seminar, danach einen Guestspeaker und schließlich noch eine Info-Session zum China-Trip. D.h. ich habe einen Großteil meines Papers (4 Seiten) unter Zeitdruck geschrieben, um im Writing Center etwas vorweisen zu können. Diese Sache war dann auch sehr hilfreich, mein Paper war gar nicht so schlecht und ich habe auch ein paar wirklich gute Tipps bekommen. Danach habe ich die Arbeit noch mit einem Schluss versehen, ein Quellenverzeichnis eingefügt und das ganze kurz vor 12 noch ausgedruckt. Gut. Damit begann dann noch ein amüsanter Teil des Abends, da wir bei Carolyn „eingeladen“ waren, ein paar Drinks mitzubringen. Chase (der sein Paper noch nicht fertig hatte) hat auch kräftig mitgemacht und wir hatten noch nen super Abend, bei dem der Whiskey und das Bier für mich ganz schön reingehauen haben (wohl wegen des Stress und wenig Essen). Auf jeden Fall: als ich Diensta Morgen aufgestanden bin, um nach 5 Stunden Schlaf schnell um (8:30 Uhr mein Paper einzureichen, habe ich immer noch geschwankt und bin noch für ne Stunde ins Bett gegangen, bevor sich die Klasse nochmal getroffen hat um einen Doku über China zu sehen. Der weitere Tag bestand dann aus Vorbereitungen für China und – es war ja Wahltag in den USA – Vorfreude auf den Abend. Wir haben uns zuerst zum Hauptcampus aufgemacht um dort die Wahl mitzuverfolgen (Claus Kleber hat direkt von dort übertragen!) gegen 10 hat dann Ariana gefragt, ob ich mitkommen will um zu versuchen, bei der Wahlparty der Demokraten im Mayflower-Hotel vorbeizuschauen (wir hatten die Hoffnung, dort mit ihrem Presseausweis reinzukommen). Irgendwie war ich für ein „kleines Abenteuer“ dankbar und wir sind zurück nach Tenley, haben uns in Schale geworfen und sind nach downtown gefahren. Die Sache mit dem Presseausweis hat zwar dann leider nicht funktioniert, aber wir haben zwei Armbänder gefunden und sind letztlich doch in den Saal reingekommen, gerade in dem Moment, als klar war, dass Obama die Wahl für sich entschieden hat. Ein unbeschreibliches Gefühl, der Saal hat gekocht. Und Amerika ist dem Traum von Dr. Martin Luther King wieder ein Stück näher gekommen! Wir haben uns dann noch die Reden von McCain und Obama angehört und sind dann vor das Weiße Haus gegangen, wo schon eine große Masse an Leuten gefeiert hat (Goodbye Bush!). Auf den Strassen war die Hölle los, die Leute haben gefeiert und wir sind ziemlich weit gelaufen, bis wir ein freies Taxi gefunden haben. Wirklich ein denkwürdiger Tag, an dem tatsächlich Geschichte geschrieben wurde. Ich war (seit langer Zeit zum ersten Mal) direkt stolz auf die USA! Den Mittwoch Vormittag habe ich damit verbracht, einige Formalitäten zu regeln und bin gegen 11 zum Weißen Haus aufgebrochen, wo unser Prof. eine Tour gebucht hatte. Sehr interessant! Wieder in den dorms habe ich mich um meine Wäsche gekümmert und weitere Vorbereitungen getroffen, bevor am Abend wacky Wednesday angesagt war. Lustig! Donnerstag hatte ich wieder Internship und hatte wirklich viel zu tun, weil endlich die nötige Inventur für meine Zwecke fertig war, aber nicht alle für mich nötigen Infos verzeichnet waren und ich deshalb selbst im Warehouse gesucht und gezählt habe. Abends dann Packen (auch nen kleinen Koffer für Norwich vorbereiten, den mir Andi mitbringen wird, wenn er dorthin kommt) und ins Bett. Am Freitag, 07.11. habe ich mich in der Arbeit nun wirklich vor lauter Arbeit überschlagen können, hatte nen Conference Call und habe letztlich das System für einen Kunden implementiert. Immerhin. Für einen weiteren habe ich die Infos noch hier auf meinem Privat-Laptop, falls mir mal irgendwann langweilig ist…. Abends sind wir zum Pizzaessen gegangen, ich habe fertig gepackt und bin ins Bett, da heute der Wecker um 6:30 geklingelt hat. Gegen 8:15 sind wir von Tenley in Richtung Flughafen aufgebrochen, haben nach dem Check-in und der Sicherheiteskontrolle noch was gegessen und sind nun (seit 12:26 Uhr) auf dem Weg nach Peking. Ich bin sehr gespannt, was wir dort erleben werden und freue mich auf weitere 9 Stunden Flug (3,5 habe ich hinter mir).

1 Kommentar 10.11.08 14:25, kommentieren

China!

So.

Mal wieder kein Eintrag zu dieser Woche, und der kommt an dieser Stelle auch nicht, da es halb zölf ist und ich in acht Stunden hier vom Campus in Richtung Flughafen aufbrachen werde......nach China!

Ich hoffe, dass ich zumindest Zeit finden werde, wenigstens die Ereignisse dieser (Wahl-)Woche in den USA zusammenzufassen. Für die Zeit meines China-Aufenthalts werde ich aber denke ich - außer, falls ich wieder Erwarten viel zu viel Freizeit haben sollte, was ich mir bei unserem Terminplan nicht vorstellen kann - keinen Blog schreiben. (ich weiß auch nicht, wie das dort mit dem Internet-Zugang aussieht, bzw. mit den gesperrten Seiten)

Jedoch möchte ich in diesem Zusammenhang auf einen weiteren Blog verweisen, den eine Begleitperson von uns schreibt. Ist natürlich in Englisch und gibt nur die Gesamtereignisse etc. wieder, aber immerhin  wisst ihr dann, wo ich gerade bin und was ich mache....:

http://washingtonsemesterprogram.blogspot.com/search/label/IB 

In diesem Zug auch: Viele Glückwünsche an Martin, Andi und Regi (ich habe von ner Beatles-Party gehört?!), da ihr Geburtstag habt, während ich weg bin.

Ich werde am 23.11. wieder von China in die USA zurückkehren und dann noch eine Woche (es ist dann Thanksgiving!) bei Chase in Norwich verbringen, wo ich dann wahrscheinlich wieder eher erreichbar sein werde. 

Bye folks!

 

8.11.08 05:34, kommentieren

Die Woche

Ja, da ist es schon wieder mal ein Wochenrückblick geworden, keine Ahnung, ob sich das noch ändert....

Der Dienstag dieser Woche fing für mich wieder mal ganz gut an, da wir unsere ersten beiden Interview Papers zurückbekommen haben und man sich bei zweimal voller Punktzahl nicht beklagen kann. Wir hatten den Tag über dann Unterricht, am Abend u.a. unsere letzte China-Class, da fehlt nun nur mehr das Paper dazu. Mittags habe ich meinen Rückflug umgebucht, werde nun schon Mitte Dez. zurückkehren. (v.a. um vor Weihnachten noch ein paar Tage mit Jule zu verbringen).

Am Mittwoch war wieder Internship angesagt und es stellte sich leider heraus, dass meine Fragen, die ich an die andere Firma hatte noch nicht geklärt werden können, da die leider selbst keine Ahnung haben, was sie wollen. Aber ich habe zusätzlich noch eine andere Aufgabe bekommen, die auch sehr interessant ist aber in der kurzen Zeit keinesfalls zu bewältigen.

An diesem Abend habe ich mich dann meinem dritten Intership Paper gewidmet, das ja das Interview umfasst, dass ich mit meinem Boss geführt habe. (Und danach habe ich den zweiten Anlauf unternommen, eine Kamera zu bestellen).

Eben jenes Paper hat sich Benno (mein Supervisor) am Donnerstag sogar durchgelesen und sich Zeit für ein paar Tips genommen, was ich bemerkenswert fand, gegeben der Tatsache, dass er ziemlich viel zu tun hat. Im Büro war es eher ruhig, am Abend konnte ich allerdings dann noch ein paar Infos bekommen, auf die ich gewartet hatte und bin somit leider nicht so früh aus der Arbeit weggekommen (fünf?!) wie ich gerne gewollt hätte.

Dementsprechend bin ich dann sofort in Richtung Capitol Hill gefahren, da wir alle (mal wieder) bei Ariana eingeladen waren (diesmal zu einem verfrühten Thanksgiving-Essen, da wir das ja nicht gemeinsam feiern werden) War wirklich super, aber wir haben auch realisiert, dass wir uns noch drei Wochen hier sehen werden, da Chase und ich in China und über Thanksgiving bei ihm sind. In dieser Beziehung ist es wirklich erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht.

Und nicht zu vergessen: am Donnerstag wurde ich in der Arbeit von dem Foto-Versand angerufen und es wurde mir mitgeteilt, dass sie die Order stornieren müssen, weil sie keine ausländischen Kreditkarten akzeptieren.... Für was brauche ich dann ne Kreditkarte? Grrrr. Also: für de Verzögerung in Sachen Foto bin ich nur zum Teil verantwortlich! Sorry!

Und gestern war dann also Thanksgiving. In der Arbeit gab es Süßes und ansonsten auch für mich gute Nachrichten, so dass ich weiter an beiden Projekten arbeiten konnte. Ich bin diesmal schon früh gegangen, aber leider nicht früher als normal nach Hause gekommen, da mich der Shuttlefahrer (neu) bei seiner ersten Tour nicht mitgenommen hat und ich ne halbe Stunde warten musste. In der Metro bin ich bei der Heimfahrt schon auf Piraten, Coladosen und anderes Gesindel gestoßen und habe mich mit Chase, Ariana, Carolyn, Andi, Anna und Brian in der Cafete zum Abendessen getroffen. Danach ein wenig vorglühen und wir 8nun eine andere Zusammenstellung von Leuten, da Chase etc ja erst 20 sind und nirgends reinkommen) haben uns am Dupont Circle ins Gewühl gestürzt. Wir sind nach Georgetown (eines der Partyviertel) gelaufen und haben uns dort ein wenig durch das unglaublich Gewühl gedrückt und 6 Tequila shots für 42 Dollar gekippt (also nicht jeder, sondern wir zusammen) Bin dann gegen 3:30 a.m. mit Jonathan mit nem Taxi heimgefahren. War insgesamt mal eine Erfahrung wert Halloween in den USA mitgemacht zu haben, aber ich mag es nur wenig mehr als Fasching in Deutschland.

Heute war ich nach dem brunchen nachmittags mit Brian in der Sonne gesessen und wir haben mit guter Musik einen super Tag verbracht (Led Zep, Oasis, Pearl Jam, Temple of the Dog, ...) Gegen Abend habe ich mir nun eine warme Jacke besorgt, da es mittlerweile schon ordentlich frisch sein kann, auch wenn das gerad heute nicht der Fall war. Und natürlich muss ich natürlich für China gerüstet sein! MIt Jonathan und Brian war ich letztlich noch beim Sushi essen und nun arbeite ich ein wenig für die Uni, muss bis Dienstag morgen noch mein China Paper schreiben. (Das Interview Paper muss ich nur noch abschicken) Und lesen. (wie konnte ich das vergessen???)

 

1 Kommentar 2.11.08 03:09, kommentieren

Blues Traveler

Bin heute verhältnismäßig früh aufgestanden - zumindest gegeben der Tatsache, dass ich erst um 1p.m. Vorlesung hatte. Aber ich habe ein bißchen was gelesen und mich um 11 a.m. mit meiner Gruppe getroffen, um zu besprechen, wie wir die Info-Suche für unsere China-Assignments gestalten. Bin danach mit Jonathan zum Mittagessen gegangen und nach weiterem Lesen in den Unterricht.

Danach, hatte ich eine eine Nachricht von der Firma, bei der ich endlich ne Digitalkamera bestellt habe, erhalten, in der sie mich um eine telefonische Orderbestätigung bitten, da sie mich bisher nicht erreicht hatten (was stimmte). Allerdings wollten sie mir bei dem Anruf dann weiß machen, dass eine Batterie bei dem Foto nicht dabei ist,  was laut Herstellerangabe Schwachsinn ist. Also habe ich die Bestellung storniert, was einerseits bedeutet, dass ihr noch länger warten müsst, bis ihr mal Fotos von mir seht, und andererseits, dass ich mich wieder darum kümmern muss. Verdammt.Tolle Freiheiten hier, alles mögliche zu nachträglich zu verhandeln....

Nach dem Abendessen sind wir (Lauren, Chase und ich) gegen 5:50 p.m. in Richtung Virginia aufgebrochen, sind mal wieder in der Metro gesteckt, weil ein Zug vor uns kaputt war und waren dann gegen 6:50 Uhr endlich in East Falls Church, wo wir noch auf Carolyn gewartet haben, die zwei Züge später kam, weil die anderen überfüllt waren.

Wir sind also zum State Theater gelaufen, haben die Tickets abgeholt und wollten rein. Allerdings hatte Lauren keine ID dabei (da es - wie ich mir sagen ließ - sogar in den USA unüblich ist, auf Konzerten einen Ausweis vorzeigen zu müssen; die unterscheiden hier zwischen Konzerten ab 18 und ab 21). Auch mit Student ID oder Kreditkarte wollten sie sie nicht reinlassen, so dass Lauren ihren Freund angerufen hat, dass er ihren Ausweis zu einer Metrostation bringt, zu der sie zusammen mit Carolyn aufgebrochen ist. So was regt mich auf! Manchmal fehlt hier jeglicher Verstand!

D.h. Chase und ich haben uns die Vorband alleine von einem Balkon aus im Sitzen angehört, wirklich nicht schlecht! (mit nem guten Saxophonspieler, der hätte dir gefallen, Anja!....Holz.)

Als umgebaut wurde sind wir dann nach unten gegangen (zweite Reihe) und haben auf die Mädels gewartet, die während des ersten Lieds von Blues Traveler wieder eintrafen. 

Das Konzert an sich war wirklich sehr gut, hat gerockt. Nur der Gitarrist war ein wenig selbstverliebt. Aber sie haben viele coole, schnelle Sachen rausgehauen, auch der Bassist hat sehr schön getappt und geslappt! Tja, und nebenbei hat der Sänger / Mann an der Harmonica einige seiner Instrumente verteilt. Als wir dann gehen mussten und der letzte Song (zumindest für uns, aber war schon während der Zugabe) zu Ende war, flog auch wieder eine Harmonica in unsere Richtung und mit einem Sprung konnte ich sie direkt aus der Luft fischen, ansonsten hätte sie wohl 3 Reihen hinter uns einen neuen Besitzter gefunden. jiiiiichaaa!

Tja, und dann sind wir durch den leichten Regen zur Metro gerannt, weil das wieder der letzte Zug war.

D.h.: ein sehr cooler Abend mit einem Andenken, abgesehen von lächerlichen Beschränkungen. (da fällt mir ein: wenn ich das nächste Mal Alkohol kaufen will, muss ich meinen Pass vorzeigen, weil ein deutscher Ausweis nicht mehr ausreicht)

 

1 Kommentar 28.10.08 06:35, kommentieren

Uni-Woche 9

Und da ist ja auch noch fast eine Woche "offen", über die ich noch nicht geschrieben habe....

Letzten Dienstag hatten wir verhältnismäßig lange Unterricht, nachdem wir in der Früh einen Gastvortrag von einem China-Spezialisten hatten. Am frühen Nachmittag gab es diesmal schon unsere China-Klasse, nach der der Unterricht zu Ende war und aber noch der beste Teil des Tages folgen sollte: Prof. Mehta gab uns unsere Case-Study-Papers zurück. Auf meinem stand nur "well written" und die volle Punktzahl, so dass ich eine ausreichend gute schriftliche Arbeit und wir eine gute Präsentation abgeliefert hatten, um wieder ein "A" zu bekommen.

Und am Abend war wir ja - wie angekündigt  - auf die Launch-Party anlässlich des Start der ersten Indischen Rakete zum Mond, die vom US - India Business Council ausgerichtet wurde. Ron Somers konnte sich noch an uns (ca. 10 Personen) erinnern und wir haben uns dann am Essen und an den Geränken (ich am Whiskey!) erfreut! Chanandrayaan1 ist letztlich gut gestartet und wir sind leicht angeheitert wieder nach Hause gegangen....

Der Mittwoch stand dann wieder ganz im Zeichen meines Praktikums, wo ich eigentlich geplant hatte, endlich alle Antworten zusammenzuhaben und mit der Implementierung des Softwaresystems beginnen zu können. Dies war aber leider nicht möglich, da ich einige Personen, mit denen ich noch sprechen musste, leider nicht erreichen konnte. Aber ich konnte zumindest schon das Live System vorbereiten.

Am Donnerstag sah die Sache ähnlich aus, diesmal habe ich aber mal die Lagerhausmitarbeiter, die mit dem Systam arbeiten müssen ein wenig geschockt und sie in das Programm eingeführt.

Am Abend war ich da bei Ariana zusammen mit Anna, Chase und Carolyn zum Essen eingeladen, was letztlich in Verbindung mit der Beantwortung von E-Mails mal wieder dazu führte, dass ich am Freitag ziemlich geplättet war und deutlich an Schlafmangel litt.

Allerdings war in der Arbeit viel zu tun und ich konnte einige wichtige Gespräche führen und bei meinem Projekt das weitere Vorgehen planen. Außerdem wurde ich von meinem Boss zum Mittagessen eingeladen um mit ihm ein Interview über seinen Werdegang zu führen, was ich für mein nächstes Internshippaper benötige. Abends musste ich diesmal mit dem Bus heimfahren, da Tamsen gleich von der Arbeit aus nach Pittsburg gefahren ist. Ich hätte dann beinahe mein Shuttle nicht erwischt, und musste den Fahrer anrufen, ob er nochmal umkehren und mich mitnehmen kann.

In der Nacht haben wir uns dann auf unserem Zimmer getroffen und ein paar Trinkspiele gespielt. (Leute aus meiner Klasse und die anderen üblichen Verdächtigen.)

Am Samstag (nach dem Brunch) sind WiBi, Chase, Brian und ich ins International Spy Museum gegangen, da es geregnet hat. Wenn auch ziemlich teuer, war das eine gute Entscheidung, wir sind ca. 3,5 Stunde geblieben!

Danach haben wir uns Karten für "Body of Lies" besorgt (es hat immer noch geregnet), sind chinesisch Essen gegangen und haben uns danach den Film angeschaut. Wirklich nicht schlecht, auch wenn Leonardo Di Caprio mitspielt.

Ich habe noch einige Stunden mit Jule telefoniert und bin auch wieder erst gegen 3 ins Bett gekommen.

Heute habe ich wieder einige Emails abgearbeitet, Blog geschrieben, telefoniert, war im Fitnessstudio und müsste noch ein paar (viele) Seiten lesen, was ich aber eher bezweifle. Vielleicht morgen früher aufstehen. 

1 Kommentar 27.10.08 05:23, kommentieren

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